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Musik verbindet

Was Essen, ein klassisches Konzert und Converse verbindet?

Dirigent Lorenzo Viotti fügt diese drei Welten mühelos zusammen und kommt zu dem Schluss: Jeder ist dort willkommen, wo er mit seinem Herzen ist. Egal wie er aussieht, was er anhat, ob Profi oder Neueinsteiger.

Und dieses Motto trägt auch unseren Club20: Wir freuen uns über jeden! Egal ob Profi-Konzertgänger oder Neuentdecker.
Und jeder ist so willkommen, wie er ist.

Leonard Bernstein zum 100. Geburtstag

Leonard Bernstein ist als eine der schillerndsten Musikerpersönlichkeiten des vergangenen Jahrhunderts unvergessen  – als Interpret am Dirigentenpult oder Klavier ebenso wie als Komponist, Pädagoge und als Mensch. Wien schenkte er nicht zuletzt im Musikverein eine Fülle von musikalischen Sternstunden. Die Gesellschaft der Musikfreunde erweist ihrem Ehrenmitglied Leonard Bernstein, der am 25. August seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, mit einem vielfältigen Programmangebot die ihm gebührende Reverenz.

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Besuch aus dem Hause Windsor

Prince Charles im Musikverein

Am Vormittag des 6. April 2017 durfte Musikvereinsintendant Dr. Thomas Angyan königliche Gäste bei der Gesellschaft der Musikfreunde willkommen heißen: Der britische Thronfolger Prince Charles und seine Gattin Camilla statteten während ihres zweitägigen Wien-Aufenthalts dem Musikverein einen Besuch ab. Mit höchster Aufmerksamkeit lauschten sie im Goldenen Saal dem zweiten Satz aus Beethovens Neunter Symphonie, der hier gerade von Christian Thielemann und den Wiener Philharmonikern geprobt wurde, und führten mit dem Maestro, Orchestermusikern wie auch mit den anwesenden Schülern angeregte wie auch humorvolle Gespräche. 

Im Anschluss daran präsentierte Archivdirektor Dr. Otto Biba dem hohen Paar Kostbarkeiten aus den hauseigenen Beständen: etwa die Autographe von Mozarts großer g-Moll-Symphonie und von Beethovens „Eroica“ mit der getilgten Widmung an Napoleon Bonaparte sowie – eigens für den Musikfreund und einstigen Celloschüler Prince Charles ausgewählt – von Brahms’ Cellosonate und von zwei Eintrittskarten für Konzerte, die Joseph Haydn in London selbst gegeben hat.

Weltbühne. Magic Moments im Musikverein mit Harriet Krijgh

Harriet Krijgh ist eine der aufregendsten und vielversprechendsten jungen Cellistinnen der Gegenwart. Die 25-jährige Musikerin lebt abwechselnd in Österreich und in den Niederlanden. Im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins gab sie ihr Debüt und wurde mit großem Applaus gefeiert. Es war nicht nur die Erfüllung eines persönlichen Traums, sondern auch ein wichtiger Schritt in ihrer Karriere: Denn wer im elitären Wiener Musikverein auftreten darf, zählt zu den allerbesten Künstlern in der Klassikwelt.

Dachkonstruktion des Großen Musikvereinssaales

In Rekordzeit erbaut, schuf Theophil Hansen mit dem Musikverein einen Konzertsaal von phänomenaler Akustik. Als hölzerne Schuhschachtel funktioniert der Große Saal wie ein überdimensionales Instrument. Die Decke liegt wie eine Membran über dem Saal, aufgehängt an einem Eisendachstuhl und schafft so einen großen, wichtigen Resonanzraum. Wie der Raum unterhalb des Saales, macht dieser den Klang komplexer und dadurch auch schöner.

Goldschimmernd und farbenfroh

Die neue Orgel im Wiener Musikverein

Eine Findungskommission aus fünf international führenden Organisten (Dame Gillian Weir, Olivier Latry, Ludger Lohmann, Martin Haselböck und Peter Planyavsky) hat in Zusammenarbeit mit der Firma Rieger-Orgelbau aus Schwarzach in Vorarlberg ein Instrument mit 6.138 Pfeifen in 81 Stimmen konzipiert.
In einem feierlichen Festakt am 26. März 2011 wurde die Orgel schließlich von Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn, Mitglied des Senats der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, gesegnet und erfüllt seither ihre vornehmliche Funktion als Orchesterinstrument in symphonischem Repertoire mit Orgel vortrefflich. 

Ein Film von Kerem Unterberger