Themen und Festivals

Musikverein Festival: Beethovens Medizinlöffel | Musikverein Perspektiven: Tarek Atoui | Musikverein Perspektiven: Georg Baselitz | Paris tanzt! | Musik im Umbruch

Musikverein Festival

Es gibt etwas, das die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien weltweit als Musikinstitution einmalig macht: ihre Sammlung, gemäß ihrem weiten Spektrum „Archiv, Bibliothek, Sammlungen“ genannt. Es ist die größte private Musiksammlung der Welt, mit ca. drei Millionen Objekten, Instrumenten, Handschriften, Kunstgegenständen und Büchern, und eine der fünf bedeutendsten überhaupt. Aus dieser seiner einzigartigen Sammlung heraus entwickelt der Musikverein ein ganzes Musikfestival, mit unverwechselbaren Programmen, die von einem Objekt aus der Sammlung inspiriert sind. In der Saison 2021/22 war die Inspirationsquelle ein Kasten mit historischen Stimmgabeln, das ganze Festival drehte sich um den Stimmton A. Und nun, in der Saison 2022/23 wird das ganze Festival von einem ganz besonders persönlichen Objekt ausgehen, einer echten Reliquie aus Beethovens Nachlass: der Löffel, mit dem Beethoven in seinen letzten Lebensabschnitten seine Medizin zu sich genommen hat. Dieses berührende Objekt aus der Sammlung weist der zweiten Ausgabe des Musik- verein Festivals programmatisch den Weg: mit Musikwerken, die über Heilung erzählen, über Verwandlung durch Medizin, über Rausch und Stärkung, über den unabwendbaren Tod und über das, was danach kommt.

Beethovens Medizinlöffel
© Wolf-Dieter Grabner | Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde

Beethovens Medizinlöffel 

Beethovens Medizinlöffel

Der Löffel, mit dem Beethoven „in der letzten Zeit Medizin erhielt“, inspiriert ein ganzes Festival zu Konzertprogrammen, in denen sich Komponisten musikalisch mit Heilung, Stärkung, Verwandlung und Rausch auseinandersetzen.

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Tarek Atoui
© Garage Moscow

Tarek Atoui 

Tarek Atoui

Mit dem libanesischen Künstler Tarek Atoui setzen die Musikverein Perspektiven noch vor dem Saisonstart 2022/23 ein starkes Zeichen der weiteren ästhetischen und gesellschaftlichen Öffnung.

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Georg Baselitz
© Peter Knaup

Georg Baselitz 

Georg Baselitz

Vom 14. bis 17. November 2022 ist Georg Baselitz, einer der führenden Maler, Graphiker und Bildhauer unserer Zeit, in den „Musikverein Perspektiven“ zu Gast. 

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Musikverein Perspektiven

Das neue Programmformat „Musikverein Perspektiven“ hatte in der Saison 2021/22 mit einem der bedeutendsten Autoren und Regisseure des Weltkinos Premiere: mit Michael Haneke. 2022/23 wird die Reihe fortgesetzt, in der die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien Künstlerinnen und Künstler in den Musikverein einlädt, die keine Musiker sind – die aber privat eine große Leidenschaft für Musik haben. Gemeinsam mit diesen Künstlerinnen und Künstlern wird darüber nachgedacht, wie ihre Passion für die Musik in Konzerten im Musikverein hörbar werden könnte. Und so geht es in den „Musikverein Perspektiven“ um zweierlei: zum einen darum, faszinierende Künstlerpersönlichkeiten aus einer neuen Perspektive kennen zu lernen – nämlich aus ihrer privaten Leidenschaft für die Musik –, und zum anderen um einen neuen Blick dieser Künstlerinnen und Künstler auf Musik und Konzerte.
Tarek Atoui macht im Rahmen einer Kooperation mit den Wiener Festwochen noch vor dem Saisonstart – im Mai 2022 – den Anfang. Im November 2022 folgt Georg Baselitz, mit dem die „Musikverein Perspektiven“ schon fürs Jahr 2021 geplant waren – ein Projekt, das abgesagt werden musste und das wir nun nachholen können.

Themen

Paris tanzt!

Der französische Dirigent François- Xavier Roth und sein Orchester Les Siècles machen die berühmten Bal- lettkompositionen von Strawinsky und Ravel, Rimskij-Korsakow und Debussy auf buchstäblich unerhör- te Weise lebendig – im Klangbild ih- rer Entstehungszeit. Im Musikverein stehen sie 2022/23 im Zentrum eines eigenen Programmschwerpunkts: Paris tanzt! Bewegung kommt da auch mit weiteren Programmen ins Spiel: von Kammermusikkonzerten über Wort-Musik-Projekte bis zu Konzerten für Kinder und Jugendliche.

Musik im Umbruch

Die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse in der ersten Hälfte des
20. Jahrhunderts brachten für viele russische Komponisten schicksalhafte Auswirkungen mit sich, die sich im jeweiligen Œuvre höchst unterschiedlich spiegeln. Ein Programmschwerpunkt im Musikverein nimmt die russische Musik in diesen Zeiten des Umbruchs in den Fokus – im breiten Spektrum vom Orchesterkonzert bis zum Liederabend und vom Stummfilm mit Livemusik bis zum Education-Programm.

Vaslav Nijinsky als Faun | 1912
© akg-images | WHA | World History Archive

Vaslav Nijinsky als Faun | 1912 

Paris tanzt!

Ein Programmschwerpunkt mit Musik im Paris des frühen 20. Jahrhunderts.

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Israil Bograd - Plakat zum Film "Aelita - Der Flug zum Mars" | 1924
© akg-images | Elizaveta Becker

Israil Bograd - Plakat zum Film "Aelita - Der Flug zum Mars" | 1924 

Musik im Umbruch

Russische Komponisten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

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Programmschwerpunkte

Programmschwerpunkte 2022/23

Programmschwerpunkte 2022/23 

Programm- schwerpunkte

der Saison 2022/23
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Porträts

Jewgenij Kissin | Isabelle Faust | Igor Levit | Elim Chan | Lorenzo Viotti

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Im Fokus

Im Fokus 

Im Fokus

Sonderzyklus: Christian Thielemann | Konzertreihe: Daniel Barenboim zum 80. Geburtstag | Komponist im Fokus: Mark Andre

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Türen auf!

Türen auf! 

Türen auf!

Die Stadt und ihre Gesellschaft ändern sich, Traditionen wollen auf ihre Zukunftstauglichkeit überprüft werden. Der Musikverein hat sich daher entschlossen, aktiv, vielfältig, divers, offen und einladend nach vorn zu schauen.

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