Editorial

Juli / August 2021

„Pan erwacht. Der Sommer marschiert ein.“ Gustav Mahler hatte diesen Titel im Sinn, als er den ersten Satz seiner Dritten Symphonie komponierte. Und etwas von dieser Stimmung liegt jetzt in der Luft. Glücklicherweise. Der Sommer ist da. Und ein starkes Erwachen: Erleichterung, Lockerung und große Zuversicht nach den langen Lockdowns. Seit Mitte Mai dürfen wir im Musikverein wieder Konzerte vor Publikum spielen, seit Mitte Juni gibt es weitere Öffnungen, ab Juli dürften endlich wieder Konzerte vor vollem Haus möglich sein. Wir alle freuen uns sehr darauf. Und mit großer Freude blicken wir so auch auf die kommende Saison!

Es war eine Herausforderung, diese Saison unter fraglichen Voraussetzungen zu planen. Wir sind es optimistisch angegangen, mit einem großen, umfassenden Programm, das ohne jede Einschränkung entfalten soll, was ich Ihnen als Intendant in der ersten von mir geplanten Saison bieten möchte: Abonnementkonzerte mit starkem internationalem Glanz und programmatischer Vielfalt, Porträtreihen mit herausragenden Künstlerinnen und Künstlern, neue Themenakzente, Komponistenschwerpunkte, Festivals, Einladungen zum Dialog unter den Künsten und Initiativen zur Öffnung. Das Saisonprogramm, das wir im Mai veröffentlicht haben, spiegelt diesen Optimismus auf vielen Seiten wider. Und erfreut stellen wir fest, dass Sie, liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde, diesen Optimismus teilen. Ihre Abonnementbestellungen zeigen es. Und noch bleibt Zeit, sich Musikvereinsabonnements für 2021/22 zu sichern. Übrigens: Sie können ganz unbesorgt buchen. Sollte die Pandemie wider Erwarten neue Einschränkungen oder gravierende Programmänderungen nötig machen, nehmen wir einzelne verkaufte Abonnementkarten bis zwei Wochen vor dem Konzert zurück – Details zu dieser Regelung finden Sie in unserer Saisonbroschüre und auf unserer Website.

In sommerlichem Optimismus haben wir auch diese Ausgabe der „Musikfreunde“ für Sie gestaltet. Sie blickt voraus auf die Saison 2021/22, zeigt das Programmspektrum im Überblick, präsentiert neue Abonnementreihen und erzählt vergnüglich Wissenswertes zur Geschichte der Abonnements. Und sie unternimmt einen kleinen sommerlichen Ausflug an den Attersee, dorthin, wo Mahler seine Dritte schrieb. „Pan erwacht.“ So soll es sein! In diesem Sinn wünsche ich Ihnen einen schönen, erholsamen, freudigen Sommer.

Herzlich

Dr. Stephan Pauly

Intendant der Gesellschaft der
Musikfreunde in Wien

Monatsmagazin Musikfreunde Juli / August 2021

„Pan erwacht. Der Sommer marschiert ein.“ Gustav Mahler hatte diesen Titel im Sinn, als er den ersten Satz seiner Dritten Symphonie komponierte. Und etwas von dieser Stimmung liegt jetzt in der Luft. Glücklicherweise. Der Sommer ist da. Und ein starkes Erwachen: Erleichterung, Lockerung und große Zuversicht nach den langen Lockdowns. Seit Mitte Mai dürfen wir im Musikverein wieder Konzerte vor Publikum spielen, seit Mitte Juni gibt es weitere Öffnungen, ab Juli dürften endlich wieder Konzerte vor vollem Haus möglich sein. Wir alle freuen uns sehr darauf. Und mit großer Freude blicken wir so auch auf die kommende Saison!

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