Sa 01. April 2017

19:30 Brahms-Saal, Musikverein

Christiane Karg • Gerold Huber

Schubert • Schumann • Mahler

Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden


Programm

Es war einmal....Märchenhafte Sagenwelt Franz Schubert Der Leiermann, D 911/24 Der Zwerg, D 771 Erlkönig, D 328 Robert Schumann Aus alten Märchen, op. 48/15 Waldesgespräch, op. 39/3 Auf einer Burg, op. 39/7 Im Walde, op. 39/11 Die Meerfee, op. 125/1 Ein Jüngling liebt ein Mädchen, op. 48/11 Der arme Peter, op. 53/3 Die Löwenbraut, op. 31/1 — Pause — Hans Pfitzner Hast du von den Fischerkindern, op. 7/1 Lockung, op. 7/4 Gretel, op. 11/5 Ich fürcht´ nit Gespenster Nachtwanderer, op. 7/2 Gustav Mahler Des Antonius von Padua Fischpredigt Rheinlegendchen Hans und Grete Verlorne Müh´! Ablösung im Sommer Das irdische Leben Wo die schönen Trompeten blasen

Zugabe

Richard Strauss Hat gesagt - bleibt’s nicht dabei, op. 36/3

Zyklus

Liederabende / 6

 

Veranstalter

Gesellschaft der Musikfreunde in Wien

Service

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Rezensionen

Montag, 03. April 2017 | Der Standard / Ender, Daniel

Vielfältige Perspektivenwechsel

Christiane Karg im Musikverein

"Drüben hinterm Dorfe steht ein Leiermann ...": Mit der letzten Nummer aus Schuberts Winterreise einen Liederabend zu beginnen, das lässt aufhorchen. Die Sopranistin Christiane Karg hat sich die Latte mit ihrem Programm Es war einmal ... – Märchenhafte Sagenwelt mehrfach hoch gelegt: mit einer sängerisch höchst anspruchsvollen Auswahl ebenso wie mit dem Anspruch auf eine durchgängige Dramaturgie.

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Märchenhafte Sagenwelt

Ein Liederabend mot Christiane Karg


Noch ehe sie im Mai für Mahlers Zweite Symphonie in den Großen Musikvereinssaal zurückkehrt, gibt Christiane Karg im April einen Liederabend im Brahms-Saal. Mit den „Musikfreunden“ sprach sie über thematische Gestaltung, willkommene Abwechslung und die Zukunft des Lieds.

Christiane Karg

stammt aus Feuchtwangen in Bayern. Schon mit fünf Jahren wollte sie Sängerin werden. Ihr Vater, Konditor und Opernfreund, nahm sie elfjährig erstmals mit nach Bayreuth, wo sie die „Holländer”-Inszenierung von Dieter Dorn sah, mit dem sie später bei den Salzburger Festspielen selbst zusammenarbeitete. Die Sopranistin studierte am Mozarteum Salzburg Oper bei Heiner Hopfner und Lied bei Wolfgang Holzmair. Erste Engagements führten sie ans Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper und an die Oper Frankfurt. Heute ist sie auf den international führenden Opern-, Konzert- und Liedbühnen zu Hause. Zwei ihrer Solo-CDs wurden mit dem Echo Klassik ausgezeichnet, im April erscheint ihr neues Album „Parfum”. In ihrer Heimatstadt leitet sie ihr eigenes Festival „KunstKlang”.

Zum Gespräch kommt Christiane Karg direkt von einer Probe für die Mozartwoche Salzburg. Die Müdigkeit, von der sie spricht, ist ihr nicht anzumerken und weniger dem Probentag als dem Jetlag geschuldet, der ihr noch mit einiger Hartnäckigkeit zu schaffen macht. Erst vor wenigen Tagen ist sie von einem mehrmonatigen Aufenthalt in den USA zurückgekehrt, wo sie in Chicago die Pamina in einer Neuproduktion der Lyric Opera sang.
Die Wochen bis zu ihrem Liederabend im Musikverein sind dicht verplant. Anschließend an Salzburg geht’s für Schumanns „Faust-Szenen“ nach Stockholm, danach mit dem London Symphony Orchestra und Mahlers Vierter Symphonie auf China-Tournee, über einen kurzen Zwischenstopp in der neuen Elbphilharmonie Hamburg (Lange Nacht der Kammermusik) zurück nach Stockholm (Schumann: Das Paradies und die Peri) und von dort aus weiter nach Prag (Strauss: Vier letzte Lieder), Ingolstadt (Liederabend) und Paris (Brahms: Ein deutsches Requiem).

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