Mi 05. April 2017

19:30 Großer Saal, Musikverein

hr-Sinfonieorchester

Andrés Orozco-Estrada | Ludwig van Beethoven

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Bemerkungen

An Stelle von Genia Kühmeier übernahm Luba Orgonášová die Sopranpartie. Keine Pause.

 

Respekt und Freiheit

Andrés Orozco-Estrada

Seinen ersten Auftritt bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien hatte Andrés Orozco-Estrada beim Diplomprüfungskonzert der Musik­universität. Heute gehört der 39-Jährige zu den meistgefragten Dirigenten seiner Generation.

Zum Interview erscheint Andrés Orozco-Estrada auf die Minute pünktlich beim Portier des Musikvereins, aber dann dauert es lang, bis er sich den Weg durchs Haus gebahnt hat. Zeitgleich ist das Chicago Symphony Orchestra zu einer Anspielprobe eingetroffen. Der Zufall schlägt Funken – von allen Seiten wird Orozco-­Estrada freudig begrüßt, von Orchestermusikern, von Leuten aus dem Management, vom Chauffeur des Musikdirektors, der gleich in italienischem Parlando loslegt. Andrés Oroczco-Estrada ist da, nimmt alle wahr, hat ein Wort für jeden, egal in welcher Sprache. Erst vor kurzem hat er sein Debüt beim Chicago Symphony Orchestra gegeben. Muss man noch fragen, welchen Eindruck er dort hinterlassen hat?
Orozco-Estrada wird gefragt, geschätzt, gemocht – und an immer mehr Orten der Musikwelt geht es ihm so. Erfolgreich debütierte er zuletzt in Cleveland, Pittsburgh und Philadelphia, beim Israel Philharmonic Orchestra und beim Concertgebouworchester Amsterdam. Im Mai 2017 kommen die Berliner Philharmoniker an die Reihe. Drei Orchester haben ihn jetzt fester an sich gezogen: Orozco-­Estrada ist Erster Gastdirigent des London Philharmonic Orchestra, Music Director der Houston Symphony und Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt, das er im April auch in den Musikverein führt.

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