So 23. April 2017

19:30 Großer Saal

Wiener Symphoniker

Philippe Jordan | Ludwig van Beethoven

Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden

Zyklus

Jeunesse Abo 12 Klassik

Wiener-Symphoniker-Zyklus B / 4

 

Veranstalter

Gesellschaft der Musikfreunde in Wien

Service

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Rezensionen

Montag, 24. April 2017 | Wiener Zeitung / Wappel, Katharina

Wiederholt wuchtig

Beethoven-Zyklus der Wiener Symphoniker.

Weiter ging es im Beethoven-Zyklus der Wiener Symphoniker unter Philippe Jordan mit den Symphonien Nr. 2 und 7. Der Saal im Musikverein gut gefüllt, die allgemeine Vorfreude groß. Jordan begegnet den Erwartungen, indem er einmal mehr aufs Wuchtige und Effektvolle setzt - dass das beim Wiener Publikum gut ankommt, versteht sich. Dieses zeigt sich mit- und dementsprechend hingerissen.

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Beethoven jetzt

Philippe Jordan

Philippe Jordan setzt mit einem Zyklus aller Beethoven-Symphonien einen weiteren starken Akzent seiner Tätigkeit als Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Im Gespräch mit den „Musikfreunden“ erklärt er, worin die große Herausforderung besteht und warum der Zeitpunkt stimmt: Beethoven jetzt.

Kein anderer Komponist hat einen solchen Nimbus wie Beethoven, keine Werkgruppe eine derartige Aura wie die neun Beethoven-Symphonien. Warum ist das so?

Beethoven ist das A und O der Symphonik. Haydn hat die Symphonie entwickelt und mit Mozart gemeinsam zur ersten Blüte gebracht, aber die große klassisch-romantische Symphonie, die Symphonie mit ihrem ideellen Anspruch, die hat Beethoven geschaffen. Daran musste sich jeder messen und jeder abringen, der nach ihm Symphonien schrieb, auch noch Schostakowitsch! Das Spektrum, das sich in diesen Symphonien auftut – formal, in der Anlage, in der geistigen Konzeption – macht sie sozusagen zum Maß aller Dinge in der Klassik und die Neun zum Mythos. Aber vom Mythos einmal abgesehen: Diese Symphonien sind für jedes große Symphonieorchester das A und O, ein wirklicher Prüfstein seiner Qualität

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