Sa 04. Juni 2022

19:30 Großer Saal, Musikverein

Wiener Stimmen

Tonkünstler-Orchester Niederösterreich | Wayne Marshall

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Kooperation Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und Brunnenpassage
Dieses Projekt wird von der Erste Bank im Rahmen der Premium-Partnerschaft mit dem Musikverein unterstützt.

 

Wiener Stimmen

Eine Zusammenarbeit mit der Brunnenpassage

Es ist ein zentrales Ziel für die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, sich den vielfältigen Wiener Stadtgesellschaften weiter zu öffnen. Gemeinsam mit der Wiener Brunnenpassage hat sie dazu ein erstes großes künstlerisches Projekt gestartet: Wiener Stimmen. Ein weiterer Kooperationspartner des innovativen Projekts ist das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich.

Mit dem großangelegten Kooperationsprojekt „Wiener Stimmen“ lädt der Wiener Musikverein sechs in Wien lebende Sängerinnen mit unterschiedlichen musikalischen und sprachlichen Backgrounds ein, ihre Songs in einem gemeinsamen künstlerischen Prozess für großes Orchester bearbeiten zu lassen und am 4. Juni 2022 im Rahmen des Musikverein Festivals auf der Bühne des Großen Saals mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich und unter der Leitung des englischen Dirigenten Wayne Marshall zur Aufführung zu bringen. Damit sollen musikalische Brücken geschlagen, neue Ästhetiken kreiert und der Wiener Musikverein durch weitere musikalische Handschriften bereichert werden. In dem dabei entstehenden kreativen Dialog wird bei aller Verschiedenheit ein gemeinsamer Konzertabend entstehen, in dem alle Beteiligten im Austausch und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, als klares Zeichen für das Miteinander und die verbindende Kraft der Musik. „Wiener Stimmen“ soll somit zeitgenössische musikalische Begegnungen ermöglichen und Raum geben, in dem gemeinsames Musik-­Erleben stattfindet.
„Die Emporbringung der Musik“ war das zentrale Anliegen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien bei ihrer Gründung im Jahr 1812, getragen von der Vision, Musik der bürgerlichen Gesellschaft – und somit nicht nur dem Adel – zugänglich zu machen. Im Fokus stand die rezipierende wie produzierende Beschäftigung mit Musik, die Sammeltätigkeit und Musikausbildung, „der Selbstzweck und Selbstgenuss derselben“ waren „nur untergeordnete Ziele“. Mit diesem hochgesteckten Anspruch verpflichtete sich der Musikverein von Anfang an zu einer offenen und dynamischen, auf ständige Entwicklung und Optimierung ausgerichteten Haltung. Dieser Gründungsgedanke ist und bleibt auch über 200 Jahre später ein Motor – ins Heute übersetzt: Menschen in ihrer Vielfalt die lebensbereichernde Erfahrung von Musik zu ermöglichen und sie für alle, die es wollen, erlebbar zu machen. Die heutige Realität ist jedoch eine andere als damals. Eine zunehmend heterogener werdende Gesellschaft ist im Wandel begriffen, geglaubte Wirklichkeiten splitten sich auf, kulturelle Gewissheiten werden hinterfragt, Begrifflichkeiten neu definiert. All diese gesellschaftlichen Phänomene fordern den Kulturbetrieb heraus. Gegenwärtig findet österreich- wie europaweit ein Paradigmenwechsel statt, der die gängigen Narrative überdenkt, um Voraussetzungen zu schaffen, die es erlauben, dass sich unterschiedliche Perspektiven in ihren diversen Erscheinungsformen im Kultursektor wiederfinden. Solche neuen Ansätze sind ungewohnt, bergen aber vor allem Chancen und lassen frische Perspektiven entstehen, die neue ästhetische Ausdrucksformen wie auch unkonventionelle musikalische Begegnungen ermöglichen.


„Wiener Stimmen“ zeigt, welches kreative Potenzial freigesetzt werden kann, wenn Künstlerinnen und Künstler aus den verschiedensten Musikszenen und -kulturen zusammenkommen. Mit Alexia Chrysomalli, Marjorie Etukudo, Basma Jabr, Nataša Mirković, Golnar Shahyar und Sakina Teyna konnten wir herausragende Sängerinnen und starke Künstlerpersönlichkeiten Wiens gewinnen. Sie haben ihre eigenen individuellen Stimmen und singen in verschiedenen Sprachen – in Arabisch, Bosnisch, Deutsch, Efik, Englisch, Farsi, Griechisch, Kurdisch und Türkisch. Und gleichzeitig sind sie auch „Wiener Stimmen“ in all ihren Facetten und Nuancen – laut, zart, leise, ihre Geschichten erzählend, von Freude oder Melancholie getragen, selbstbewusst in vielen Sprachen.

Alle Lieder, die im Rahmen des Konzerts zu hören sein werden, stehen für sich und ergeben ein großartiges Gesamtgefüge. Jede Sängerin vermittelt auf unterschiedliche Art und Weise, mit unterschiedlichen musikalischen Stilen, basierend auf ihren jeweiligen Traditionen, ihre Sicht der Welt als im Wesen immanente einzigartige Geschichte und Wahrheit. Alexia Chrysomalli, Marjorie Etukudo, Basma Jabr, Nataša Mirković, Golnar Shahyar und Sakina Teyna repräsentieren mit ihrer Musik somit nicht nur ihre eigene Stimme, sondern schaffen auch Zugang zu den vielfältigen Musikszenen, die sich in den letzten Jahrzehnten in Wien etabliert haben und neben den klassischen musikalischen Pfaden ein Teil eines lebendigen Sounds der Stadt geworden sind.

Das verbindende Element von „Wiener Stimmen“ zeigt sich, über den kreativen künstlerischen Prozess hinaus, auch auf institutioneller Ebene. Entwickelt wurde die Idee gemeinsam mit der Wiener Brunnenpassage, mit der die Gesellschaft der Musikfreunde eine strategische Partnerschaft eingegangen ist. Beide Institutionen stimmen darin überein, dass es zu ihren Zielsetzungen gehört, Kulturangebote der gesamten Bevölkerung in ihrer Vielfalt zugänglich zu machen und aktive Teilhabe zu fördern. Die Brunnenpassage wird seit der Gründung 2007 über die Grenzen Österreichs hinaus wahrgenommen und das Team rund um die künstlerische Leiterin Anne Wiederhold-Daryanavard von internationalen Kulturinstitutionen eingeladen, um sein profundes Wissen und seine praktischen Erfahrungen weiterzugeben. Im Rahmen des Europäischen Kulturmarken-Awards 2021 wurde die Brunnenpassage mit dem „Europäischen Preis für Stadtkultur“ ausgezeichnet.

Ihr Know-how und Gespür für innovative Formate bringt die Brunnenpassage auch in der Zusammenarbeit mit dem Musikverein ein, insbesondere im Projekt „Wiener Stimmen“, als Auftakt und Zeichen für weitere innovative Formate, kuratiert von Gordana Crnko, die den Musikbereich der Brunnenpassage leitet und für die Dramaturgie von „Wiener Stimmen“ verantwortlich zeichnet. Als weiterer Kooperationspartner fungiert das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, das vor allem durch seine jahrelange Erfahrung mit seinen „Plugged In“-Konzerten das Projekt bereichert. Für „Wiener Stimmen“ steht ein großer symphonischer Apparat zur Verfügung. Die Songs werden eigens für das Konzert von dem Geiger und in diesem Bereich höchst versierten Musik-Allrounder und Komponisten Michael Radanovics für Orchester arrangiert.

„Wiener Stimmen“ schafft viele Kreuzungen, geht jedoch weiter als jedes Crossover-Projekt. Über den Dialog der unterschiedlichen musikalischen Stile hinaus entstehen Prozesse, die Bezüge zwischen der Wiener Kultur im klassisch-musikalischen Verständnis und Musikkulturen anderer Länder herstellen und in die Gegenwart transferieren, mit dem Blick nach vorne, nicht genreübergreifend, sondern im Sinne einer Transformation, die neue ästhetische Erfahrungen möglich macht. Der rote Faden von „Wiener Stimmen“ soll die Begegnung sein, mit dem Anspruch, im gemeinsamen Austausch zwischen den Künstlerinnen und Künstlern wie auch zwischen den jeweiligen Institutionen, in Dialog zu treten, einander befruchtend und zeichensetzend.

In diesem Sinne fand im Oktober mit dem Kick-off-Event der offizielle Start von „Wiener Stimmen“ statt, mit all jenen, die an dem Projekt beteiligt sind. Neben Vertreterinnen und Vertretern des Musikvereins, der Brunnenpassage und des Tonkünstler-Orchesters haben sich mit Alexia Chrysomalli, Marjorie Etukudo, Basma Jabr, Nataša Mirković, Golnar Shahyar und Sakina Teyna auch alle sechs Sängerinnen sowie Arrangeur Michael Radanovics im Gläsernen Saal des Musikvereins eingefunden, um einander kennenzulernen und sich stimmenvoll auszutauschen – vor allem aber auch um alle Songs des Konzerts gemeinsam zu hören und den kreativen Prozess zu starten, der Energien freisetzen und entfalten lassen kann.

Mit „Wiener Stimmen“ möchte der Musikverein die Aufmerksamkeit auf die Vielfalt der unterschiedlichsten Stimmen lenken, sie hörbar machen und seine Türen nicht nur weit öffnen, sondern offenhalten, Raum geben und das Haus zu einem Orientierung- und Zusammenhalt-stiftenden künstlerisch-kulturellen Ort machen, wo vielfältigste kreative und bereichernde Begegnungen möglich sind.  Karin Frey Karin Frey ist als Mitarbeiterin der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien im Programmbereich der Vier Neuen Säle tätig und koordiniert das Projekt „Wiener Stimmen“.

Karin Frey
Karin Frey ist als Mitarbeiterin der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien im Programmbereich der Vier Neuen Säle tätig und koordiniert das Projekt „Wiener Stimmen“.

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