Do 26. Jänner 2023

19:30 Großer Saal, Musikverein

Wiener Symphoniker

Manfred Honeck | Beethoven • Schmidt

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Der persönliche Klang

María Dueñas

Schon seit einigen Jahren erobert María Dueñas kontinuierlich die internationalen Konzertpodien und die Herzen des Publikums. In Wien, wo die spanische Geigerin seit Jahren lebt und studiert, gilt sie noch als Geheimtipp. Mit Manfred Honeck am Pult der Wiener Symphoniker gibt die Zwanzigjährige in Beethovens Violinkonzert ihr Debüt bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.

„Ich lasse mich sehr von der ,alten‘ Generation von Geigern inspirieren“, erzählt María Dueñas im Gespräch, „von Oistrach, Heifetz, Kogan, Menuhin. Wenn ich Aufnahmen von ihnen höre, kann ich sofort erkennen, wer spielt. Natürlich haben sie eine unglaubliche Technik und Virtuosität. Aber was mir als Erstes auffällt, ist der Klang, der bei jedem von ihnen ganz besonders ist.“ Diesen ganz besonderen Klang sucht sie auch in ihrem eigenen Spiel – und findet ihn, wie der zwanzigjährigen Spanierin von Kritikern in aller Welt attestiert wird. „Heutzutage wird sehr viel auf Virtuosität und Perfektion geschaut“, sagt sie. „Für mich ist immer der Klang im Vordergrund. Er trifft das Publikum ins Herz. Technik muss man immer haben, wenn man gut spielen möchte. Aber auf dieser Basis soll man sich selber zeigen, und das geht durch den persönlichen Klang.“

Dass es gerade die Geiger der „alten“ Generation sind, die für María Dueñas zu Zentralgestirnen wurden, kommt nicht von ungefähr. Zu Hause in Granada liefen ihre Schallplatten rauf und runter. „Meine Eltern sind keine Musiker, aber sie lieben Musik“, erzählt die junge Geigerin. „Wir haben immer viel Musik gehört, vor allem klassische Musik und ganz viel Geige.“ In Konzerten des Symphonieorchesters ihrer Heimatstadt Granada, die sie mit ihrer Familie besuchte, wurde die Liebe zur Geige noch stärker geweckt. „Ich erinnere mich, dass mir die Farben, ihre verschiedenen Stimmen gut gefallen haben: Sie hat diese Tiefe, aber auch sehr viel Brillanz. Das hat mich an die menschliche Stimme erinnert, von Anfang an.“ Mit Neugier und großer Begeisterung begann sie mit Violinunterricht. Das Instrument lag ihr vom ersten Tag an gut in der Hand: „Es hat sich einfach richtig angefühlt. Ich habe aus Spaß mit dem Geigespielen begonnen, und dann ist es doch etwas so Wichtiges in meinem Leben geworden.“

2014, noch keine zwölf Jahre alt, gewann María Dueñas bei Juventudes Musicales de Madrid ein Stipendium für ein Auslandsstudium. „Da habe ich gemerkt: Es ist ernst. Das war eine unglaubliche Herausforderung für die ganze Familie“, erinnert sie sich. Die Eltern wagten den Schritt, brachen in der Heimat ihre Zelte ab und übersiedelten mit ihren drei Töchtern, von denen María die älteste ist, nach Dresden. Parallel zu ihrem Studium an der Carl-Maria-von-Weber-Musikhochschule besuchte María Dueñas eine spanische Fernschule, die ihr die nötige Flexibilität für intensives Üben und Reisen zu ihren ersten internationalen Konzertengagements ermöglichte. „Das war eigentlich ganz gut so“, resümiert sie, „aber nach einiger Zeit habe ich gefühlt, dass mir etwas fehlt: das Menschliche, menschliche Beziehungen außerhalb der Familie.“
Ab 2016 setzte sie ihre Studien in Wien bei Boris Kuschnir fort – und wieder zog die ganze Familie mit. „Mein Professor Boris Kuschnir ist eine meiner größten Inspirationen und hat mein Spiel sehr geprägt. Ich kann immer noch nicht glauben, dass er mich in seine Klasse aufgenommen hat, denn er ist einer der anerkanntesten Pädagogen der Welt. Ich habe mich nicht nur musikalisch, sondern auch persönlich sehr entwickelt.“ Was die Schule betrifft, fiel die Entscheidung in Wien auf das Musikgymnasium. María Dueñas eignete sich – ein weiteres großes Talent – wie selbstverständlich ein geradezu perfektes Deutsch an und legte 2021 die Matura ab.

„Wenn ich in Wien bin“, sagt sie, „habe ich ein ganz normales Studentenleben.“ Parallel zum Bachelor-Studiengang an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien gibt es allerdings für sie bereits eine beachtliche Anzahl an Konzertengagements in aller Welt. Zum Zeitpunkt des Gesprächs mit den „Musikfreunden“ ist sie gerade erst am Vorabend aus Übersee zurückgekehrt – von Konzerten, die sie mit Gustavo Dudamel und dem Los Angeles Philharmonic in der Disney Concert Hall, der Symphony Hall Boston, der Carnegie Hall New York und in Mexiko gegeben hat. Sie machte hier mit einem neuen Violinkonzert der mexikanischen Komponistin Gabriela Ortiz Furore, das im Auftrag des Orchesters für sie geschrieben wurde und das sie mit den gleichen Partnern im vergangenen Mai in Los Angeles aus der Taufe gehoben hat.

Bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien gibt María Dueñas nun Ende Jänner ihr Debüt unter der Leitung von Manfred Honeck. Es ist zugleich auch ihre erste Zusammenarbeit mit den Wiener Symphonikern. Mit Honeck hingegen besteht seit mehreren Jahren eine engere künstlerische Verbindung: „Er ist ein großes Vorbild für mich – nicht nur im musikalischen Sinne als unglaublicher Dirigent und Musiker, sondern auch in menschlicher Hinsicht“, so die junge Geigerin. „Er war einer der Ersten, die mich von Anfang an unterstützt haben, als ich nach Wien gekommen bin. Ich habe ihm vorgespielt, und er hat mich sofort nach Pittsburgh zu seinem Orchester eingeladen. Damals war ich wirklich ganz am Anfang, und seither haben wir viele Konzerte miteinander gespielt, auch in Hamburg, in Oslo, in Kopenhagen – immer mit den dortigen großen Orchestern.“

Dass sie sich dem Publikum der Gesellschaft der Musikfreunde mit dem Violinkonzert von Beethoven vorstellen darf, ist für María Dueñas von besonderer Bedeutung: „Das Beethoven-Konzert hat mir in meinem Leben viele glückliche Momente gebracht“, erzählt sie. Als sie zwölf Jahre alt war, erinnert sie sich, habe Marek Janowski sie in Dresden spielen gehört. „Er hat mich dann gleich für Konzerte nach San Francisco eingeladen und gesagt: Wenn du 18 bist, möchte ich in Dresden Beethoven mit dir spielen.“ Dies war eines der Ziele, auf die sich die junge Geigerin auf ihrem Weg konzentrierte – den Blick immer nach vorn gerichtet, dranbleiben. Zwar musste das avisierte Konzert dann pandemiebedingt um ein Jahr verschoben werden, doch was ist schon ein Jahr in einem jungen Künstlerleben. Noch dazu, wenn, wie es beim Ersatztermin des besagten Konzerts geschah, wichtige Vertreter eines führenden Plattenlabels anwesend sind. „Nach diesem Konzert haben sie gesagt, sie möchten mit mir das Beethoven-Konzert aufnehmen.“ Inzwischen steht María Dueñas bei diesem Label exklusiv unter Vertrag und hat mit dem Pianisten Itamar Golan bereits einige Solostücke eingespielt.

Die Kadenzen, die María Dueñas in ihren Wiener Konzerten spielen wird, stammen von ihr selbst. Es sind nicht ihre ersten. Schon mit sieben Jahren schrieb sie Kadenzen für die Mozart-Konzerte, weitere folgten. „Ich finde, wenn man die Möglichkeit hat, etwas Eigenes in ein Stück einzubringen, dann sollte man das tun. Deswegen gefällt es mir, Kadenzen zu schreiben und dem Werk etwas von mir zu geben.“ Große Vorgänger, die auch selbst Kadenzen für Violinkonzerte geschrieben haben, sind für die junge Geigerin „eine große Inspiration. Wenn andere es schon gemacht haben, ist das ein Zeichen, dass es möglich ist.“  Wäre das Komponieren etwas, das sie gerne ausbauen würde? Wie viel Raum konnte und könnte sie ihm geben? „Ich habe mit den Kadenzen begonnen, und als ich dann auch ein bisschen Klavier spielen angefangen habe – einfach aus Spaß und Interesse –, habe ich gesehen, wie viel man auf diesem Instrument mit Harmonien experimentieren kann. So ist dann auch mein erstes eigenes Stück für Klavier entstanden – ,Farewell‘. Das Interesse ist auf jeden Fall vorhanden, ich habe aber nie Unterricht genommen. Ich weiß nicht, ob noch etwas entstehen wird, aber ich hoffe schon.“
Angesichts ihrer Jugend stehen María Dueñas noch viele Möglichkeiten offen. Möglichkeiten bieten sich ihr auch bei der Instrumentenwahl. Nicht weniger als drei exzellente Violinen hat sie derzeit zur Verfügung: eine Stradivari als private Leihgabe, seit sie 2021 den renommierten Menuhin-Violinwettbewerb gewonnen hat, eine Gagliano als Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben und – als Leihgabe der Nippon Music Foundation – die Guarneri del Gesù „Muntz“ von 1736. Das Beethoven-Konzert hat sie bereits auf allen drei Instrumenten gespielt. Welches sie für ihre Konzerte im Musikverein wählen wird, hat sie noch nicht entschieden. Doch eines ist gewiss: María Dueñas wird glänzen, mit ihrem persönlichen Klang.

Ulrike Lampert
Mag. Ulrike Lampert ist Redakteurin der Zeitschrift „Musikfreunde“ und der Programmhefte der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.

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