Do 27. Jänner 2022

19:30 Brahms-Saal, Musikverein

Julia Fischer Quartett

Mozart • Rubtsov • Tschaikowskij

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Dream-Team der Kammermusik

Das Julia Fischer Quartett

Für Julia Fischer ist ihr Streichquartett mit Alexander Sitkovetsky, Nils Mönkemeyer und Benjamin Nyffenegger als Formation „das, wovon man träumt“. Und die Konzerte des Ensembles sprechen für sich. Im Jänner gastiert das kammermusikalische Dream-Team wieder im Musikverein.

„Schon der erste leise Akkord … war eine kleine Offenbarung. Nicht immer erlebt man live Streichquartette mit so sauberer Intonation und derart nobler Klangqualität. Und es wird schnell klar, dass vier Musiker, die auch solistisch brillant sind, eine herausgehobene Ensembleleistung zustande bringen. Es gibt ja recht viele gute Quartette, aber selten erlebt man ein solches, in dem jeder Einzelne ein besonderer Instrumentalist ist.“ Die „Westdeutsche Zeitung“ bringt es in einer Konzertkritik über das Julia Fischer Quartett auf den Punkt. Wo auch immer das Ensemble auftritt, klingen die Rezensionen ähnlich. Die „Süddeutsche Zeitung“ etwa hebt das „vitale Miteinander aus symphonischem Geist“ und die „enormen Ausdrucksenergien“ hervor.
„Ich wollte die Streichquartettliteratur in meinem musikalischen Leben nicht missen“, sagt Julia Fischer im Gespräch. „Aber ich habe den Anspruch an mich selber: Wenn ich das mache, muss das mit einer Gruppe sein, mit der ich dann auch bleibe. Das Streichquartett ist die einzige Formation, die man nicht zusammenwürfeln kann, es ist die komplizierteste, schwierigste und durchsichtigste – ein bisschen wie ein Mini-Orchester: Man kann auch ein Orchester nicht so einfach per Telefon zusammenwürfeln und dann davon ausgehen, dass man mit wenigen Proben auf das Level eines Orchesters kommt.“ Egal ob es um Intonation, Bogenwechsel, Artikulation, Dynamik geht: „Wenn das beim Streichquartett nicht wirklich stimmt, macht die Literatur fürs Publikum keinen Spaß und für die Musiker auch nicht“, weiß Julia Fischer. „Vieles kann man nicht in zwei Proben lernen, auch nicht in zwei Monaten. Das muss wachsen, das lernt man über Jahre.“

Vor zehn Jahren ging das Julia Fischer Quartett erstmals auf Tournee. Im Jahr zuvor waren die vier herausragenden Solisten erstmals zu viert zum gemeinsamen Kammermusizieren zusammengekommen. „Alle drei sind langjährige Freunde von mir und Kollegen, mit denen ich über Jahre hinweg viel gespielt und gearbeitet habe. Und nicht nur ich mit den drei, sondern auch die drei untereinander“, erzählt Julia Fischer. „Als es sich dann 2010 bei meinem Festival am Starnberger See ergeben hat, dass wir miteinander Quartett gespielt haben, haben wir festgestellt: Das passt, das funktioniert.“

„Eine Hauptfrage ist natürlich Geige und Geige“, führt Julia Fischer ins Treffen. Mit Alexander Sitkovetsky, den sie mit elf Jahren beim Menuhin-Wettbewerb kennenlernte, verbindet Julia Fischer das gleiche Geburtsjahr und die musikalische Herkunft aus der russischen Schule. „Alexander war an der Menuhin-Schule, und meine Lehrerin Ana Chumachenco war auch Schülerin von Yehudi Menuhin. Dadurch, glaube ich, können wir im Zusammenspiel gleich auf einem anderen Level starten.“ Mit dem deutschen Bratschisten Nils Mönkemeyer hat Julia Fischer studiert und schon damals viel musiziert – auch ihn, der heute auch ein Kollege als Professor an der Musikhochschule München ist, kennt sie seit rund zwanzig Jahren. „Nils und ich“, sagt Julia Fischer, „das ist eine von diesen Begegnungen, die man nicht oft im Leben hat. Wir sind einfach absolut seelenverwandt. Ob wir zu zweit spielen oder in einer Gruppe von zehn: Wir empfinden immer gleich.“ Und der Schweizer Cellist Benjamin Nyffenegger ist „einer der begeisterungsfähigsten Musiker“, die sie kenne, „wahnsinnig besessen, fleißig, anspruchsvoll, sich selbst, aber auch allen anderen gegenüber. Wenn die Bratsche ein Solo hat, dann hat er das dringende Bedürfnis, alles dafür zu tun, damit die Bratsche noch schöner klingt. Diese Kombination“, sagt Julia Fischer über ihr Streichquartett, „ist das, wovon man träumt.“

Freilich wäre es ein Trugschluss zu denken, bei einem solchen Dream-Team müsste in der Zusammenarbeit immer alles eitel Wonne sein. „Da gab es auch Streitereien, Kämpfe und Geschrei“, hält Julia Fischer lachend fest. „Das haben wir alles gemacht. Es ist ja nicht so, dass wir an jedes Werk mit der gleichen Einstellung herangehen. Ich gehe natürlich in jede Probe, egal ob Quartett oder Duo oder Violinkonzert, erst einmal mit einer sehr gefestigten Meinung, in welcher Interpretation ich dieses Stück spielen möchte. Und das ist bei den anderen genauso, denke ich.“ Da komme dann die persönliche Einstellung, die Haltung ins Spiel, kurz: „der Charakter: Ist man bereit, sich eine andere Meinung anzuhören, sich darauf einzulassen, was ein anderer zu sagen hat? Diesen Diskussionen muss man sich stellen können, man muss auch argumentieren können und bereit sein, über seinen eigenen Schatten zu springen, einen musikalischen Weg einzuschlagen, den man alleine nie gehen würde. Ich glaube, nur wenn man diese Neugierde hat, kann man Quartett spielen.“
Dass alle vier Quartettmitglieder auch als höchst erfolgreiche Solisten tätig sind, kommt ihnen im Ensemblespiel zugute, meint Julia Fischer. „Da haben wir unsere Narrenfreiheit zu tun, was wir wollen. Aber wenn wir uns zum Quartettspielen treffen, ist unser Ziel, als Gruppe das Maximale herauszuholen. In diesen Momenten stellt jeder von uns das Quartett vor sich selbst.“

Die Programme entstehen stets gemeinsam. „Wir sitzen dann bei einer Tournee zusammen und reden darüber, was wir machen könnten, wer welche Wünsche und Ideen hat. Das Schöne ist ja: Das Repertoire ist riesengroß, fast unerschöpflich und völlig unterschiedlich.“ Für die erste Tournee nach der pandemiebedingt langen Pause haben die vier Musiker zwei Klassiker des Repertoires gewählt: Mozarts Quartett KV 421 und Tschaikowskijs Erstes Quartett, das Opus 11. Als drittes Werk wurde ein neues Stück in Auftrag gegeben. Julia-Fischer-Fans ist der Name Andrey Rubtsov nicht ganz unbekannt. Die Geigerin hat – mit der Academy of St Martin in the Fields – bereits 2016 Rubtsovs Violinkonzert und 2018 seine Kammersymphonie zur Uraufführung gebracht. Der gleichaltrige Komponist war Solooboist des Russischen Nationalorchesters, als Julia Fischer dort 2001 ihr Debüt gab. „Andrey war der einzige Musiker, der Englisch sprach. Mit ihm konnte ich mich unterhalten, und es ist sofort eine fast rührende musikalische Freundschaft entstanden. Wir haben uns über all die Jahre sehr selten gesehen, waren aber durchgehend in Kontakt und wussten, was der andere gerade macht. Von seiner Musik bin ich einfach immer hingerissen. Er schreibt so inspirierte und emotionale Musik. Ich finde einfach, auch in der neuen Musik ist es wichtig, dass sie die Menschen emotional erreicht, und das ist bei seiner Musik einfach immer der Fall. Und: Man merkt, dass er selber Interpret ist, weil er so schreibt, dass man als Musiker weiß, was man zu tun hat, und trotzdem Raum für die eigene Interpretation bleibt.“

Den ganzen Sommer über war Julia Fischer im regen Austausch mit dem Komponisten, erhielt Informationen, Themen, Noten. Seit September ist das neue Streichquartett fertig und liegt freilich auch Alexander Sitkovetsky, Nils Mönkemeyer und Benjamin Nyffenegger vor. „Jeder hat sein Thema, jeder hat gut zu tun, und jeder kann das Instrument benutzen, wie er es gelernt hat. Keiner muss auf irgendwelchen Kinnhaltern herumhauen oder rumtanzen oder dazu pfeifen“, sagt Julia Fischer ernst und doch mit spürbarem Augenzwinkern. Nun geht es darum, noch vor Weihnachten eine freie Phase für die Proben zu finden, denn in einem Punkt geht es allen gleich: „Viele Konzerte vom vergangenen Jahr wurden auf dieses Jahr verschoben, aber man hat ja auch geplante Konzerte für dieses Jahr. Man hat jetzt ganz einfach einen doppelten Kalender.“
Auch diese Übung wird gelingen, und dann geht es endlich wieder gemeinsam auf Tournee, die auch in den Musikverein führt: mit Klassikern von Mozart und Tschaikowskij und einem vielversprechenden neuen Werk, gespielt von einem Dream-Team der Kammermusik.

Ulrike Lampert
Mag. Ulrike Lampert ist Redakteurin der Zeitschrift „Musikfreunde“ und der Programmhefte der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.

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