Do 26. Mai 2022

15:00 Großer Saal, Musikverein

Janine Jansen • Denis Kozhukhin

Schubert • Brahms • Beethoven

Ersatztermin für den 28. Mär 2022

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Klassisches Debüt

Ein Sonatenabend mit Janine Jansen

Oft schon war Janine Jansen im Musikverein zu Gast. Mit Sonaten von Schubert, Brahms und Beethoven gibt die international gefeierte Geigerin aus den Niederlanden nun ihr erstes Solorezital im Großen Musikvereinssaal.

Schubert, Brahms, Beethoven. „Normalerweise“, sagt Janine Jansen, „bringe ich in meinen Programmen gerne unbekanntes Repertoire. Aber für mein erstes Rezital im Musikverein wollte ich diese drei. Es ist etwas sehr Besonderes, Werke der Klassik auf dieser wunderbaren Bühne zu spielen, in diesem fantastischen Saal, der so intim ist, trotz seiner Größe. In anderen großen Sälen gehen manchmal feine Details verloren, nicht aber im Musikverein. Hier kann man alles spielen, und diese Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen.“

Schubert, Brahms, Beethoven. Genau diese drei also müssen es sein. Die Entscheidung für die konkreten Werke gestaltete sich etwas schwieriger. So war es durchaus von Vorteil, dass Janine Jansen an die Zusammenstellung ihrer Programme in der Regel intuitiv herangeht. Selbst wenn sie ihr Kammermusikfestival in Utrecht programmiere, so die Geigerin, orientiere sie sich nicht an thematischen Dingen oder Querverbindungen, wie das sonst oft Praxis ist. „Beethoven hat natürlich zehn fantastische Sonaten komponiert. Ich hätte zum Beispiel genauso gut die Zehnte wählen können, die für Pierre Rode komponiert wurde, dessen Stradivari-Violine ich derzeit spiele. Aber ich wollte dann doch die ,Kreutzer-Sonate‘. Dann war mir wichtig, eine Balance zu erzielen. Die drei Brahms-Sonaten sind sehr unterschiedlich: die Dritte immens ausdrucksstark, die Erste deutlich intimer und die Zweite sehr lyrisch.“ Da musste ein Kontrast her. Und Schuberts A-Dur-Sonate, D 574, eröffnet diese Rezital-Premiere.

Eine Premiere wird dieses Konzert auch für Janine Jansens Klavierpartner Denis Kozhukhin. Der russische Pianist, dessen Stern seit dem Gewinn des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs 2010 hell am internationalen Klassikhimmel leuchtet, gibt hiermit sein Debüt bei der Gesellschaft der Musikfreunde. Janine Jansen rollt für ihn den roten Teppich aus: „Denis ist ein wirklich außergewöhnlicher Pianist. Er ist wie ich mit Kammermusik aufgewachsen. Mit manchen Kollegen fühlt sich das gemeinsame Musizieren sehr natürlich, sogar einfach an, mehr als mit anderen. Und wenn es klickt, dann klickt es gleich. So war das auch bei uns beiden. Da braucht es keine Anlaufzeit, um musikalisch zueinanderzufinden. Natürlich bedarf es gelegentlich der Kommunikation. Aber man spielt einfach, hört einander zu, reagiert aufeinander – es ist wie in einem Gespräch mit Menschen, mit denen man sich endlos unterhalten könnte.“
Lässt sich dies auch über die Arbeit mit einem Orchester sagen? „Die Einstellung beim Musizieren und die Kommunikation sind für mich jedenfalls gleich. Der Ansatz ist definitiv derselbe: Auch hier geht es im Kern darum, im Dialog zu sein, zuzuhören, zu kommunizieren. Aber es ist schon so: Wenn man mit Kollegen spielt, die man sehr gut kennt und denen man blind vertraut, in einer kleineren Formation, dann ist es schon etwas einfacher, diese Freiheit zu erlangen. Aber das kann ebenso gut mit einem Orchester funktionieren. Es ist eine Frage der Einstellung. Wenn alle im gleichen Moment sind, gibt es in dieser Hinsicht keinen großen Unterschied.“

Diese Einstellung, ja diese Grundhaltung wurde Janine Jansen schon in die Wiege gelegt. Sie zählt zu jenen glücklichen Interpretinnen, für die Musik und aktives Musizieren im Elternhaus so selbstverständlich waren wie Essen und Trinken. Der Großvater Leiter eines Kirchenchor, die Mutter Sängerin, der Vater Organist in Soest, Janine Jansens Heimatstadt, und später an der Kathedrale in Utrecht: Keine Frage, dass auch die drei Kinder die Musik für sich entdeckten – Maarten mit dem Cello, Janine mit der Geige, und David trat mit Cembalo und Orgel in die väterlichen Fußstapfen. „Mein Vater“, erinnert sich Janine Jansen mit Freude zurück, „hat mich sehr oft begleitet, wenn ich neue Stücke gelernt habe – bis ich angefangen habe, mehr Konzerte zu spielen. Da hatte ich dann eigene Korrepetitoren, was gut und wichtig war.“ Nichtsdestotrotz ist der Vater für sie stets wichtiger musikalischer Partner, Ansprechpartner und Anlaufstelle geblieben, wenn es um die Erarbeitung neuer Stücke ging. „Vom Beginn weg, schon als ich nur leere Saiten gestrichen habe, hat er dafür gesorgt, dass es mir Spaß machte, indem er tolle Harmonien dazu gespielt hat. Auf diese Weise hat es sich für mich angefühlt wie richtiges Musikmachen, als würde ich die schönsten Werke spielen.“

Gemeinsames Musizieren zieht sich durch die gesamte musikalische Laufbahn der Geigerin. Noch lange bevor sie bei Philipp Hirschhorn studierte und unter anderem bei Isaac Stern, Ana Chumachenco, Josef Gingold und Mstislaw Rostropowitsch Meisterkurse besuchte, spielte sie, angeleitet von ihrer ersten Lehrerin Coosje Wijzenbeek, mit ihrem Bruder Maarten und anderen Kindern Quartett, und zwar so richtig mit Unterrichtsstunden und Proben an jedem Wochenende. Hinzu kamen bald Familienkonzerte, öffentlich und in schöner Regelmäßigkeit.

In diesem Umfeld wuchs Janine Jansen in ihr Leben als eine der international bedeutendsten Geigerinnen hinein, in einem völlig natürlichen, organischen Prozess: „Es war ganz einfach so“, rekapituliert sie: „Ich spiele Geige, ich liebe das Geigespielen, ich gehe studieren, ich spiele Konzerte. Bis heute empfinde ich das, was ich tue, nicht als Beruf oder gar als Karriere. Es ist schlicht das, was ich gerne mache.“ Wann sie realisiert hat, dass die Musik ihr Leben ist? „Vielleicht erst in jüngerer Zeit“, sagt sie spontan und lacht über diese Antwort. „Mir ist bewusst, was für ein Privileg das ist.“ Und nach einer kurzen Pause: „Es gibt etwas, das in den vergangenen Jahren auch sehr wichtig für mich geworden ist: Ich habe zu unterrichten begonnen. Jetzt habe ich eine Klasse mit sechs Studierenden – das macht mir große Freude.“ Vielleicht, meint sie nachdenklich, war das der Grund für die spontane Antwort: „Die Arbeit mit den jungen Musikern hat den Blick auf das eigene Tun und die Balance im eigenen Leben noch einmal bewusster gemacht.“

Ulrike Lampert
Mag. Ulrike Lampert ist Redakteurin der Zeitschrift „Musikfreunde“ und der Programmhefte der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.

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