Di 10. Mai 2022

20:00 Metallener Saal, Musikverein

Selini Quartet

Haydn • Bartók • Beethoven

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 Selini Quartett

Vor Beethovens Großer Fuge spielt das Selini Quartett drei Werke ungarischer Komponisten, die durch die gemeinsame Verwendung der Fuge verbunden sind. 
Die Fuge (von lateinisch Fuga „Flucht“) ist ein musikalisches Kompositionsprinzip polyphoner Mehrstimmigkeit. Kennzeichnend für die Fuge ist eine besondere Anordnung von Imitationen. Ein musikalisches Thema wird in verschiedenen Stimmen zeitlich versetzt wiederholt, wobei es jeweils auf unterschiedlichen Tonhöhen einsetzt.
Mehrfach beendet Joseph Haydn seine Streichquartette mit einer kunstvollen Fuge. Das Finale (ohne Tempobezeichnung) des an diesem Abend aufgeführten Streichquartetts wird von einer Fuge mit zwei kontrastierenden Themen gebildet.
Im Sommer 1934 komponierte Belá Bartók sein 5. Streichquartett als Auftragswerk einer amerikanischen Mäzenin, ein Werk mit folkloristischer Keimzelle. Im Mittelteil des letzten Satzes dieses 5-sätzigen Streichquartetts steht eine Fuge. Vier Jahre später schrieb der jüdisch-ungarische Komponist und Musiklehrer seine neoklassizistische „Pastorale Fantasie und Fuge”, mit der er im Spiel mit der Fuge in die Fußstapfen Strawinskys tritt. 
In der „Großen Fuge, die ursprünglich da Finale von Beethovens Streichquartett Nr.13, op. 130 gedacht, kombiniert Beethoven frei den Fugenteil mit freierem Fugatostil und homponen Elementen.
Es spielt das junge Selini Quartet, die vier jungen Musikerinnen aus Russland, Rumänien und Griechenland, haben sich in Wien kennengelernt und hier 2017 zum Quartett zusammengefunden. Sie sind bereits mehrfache Preisträgerinnen, so beim Szymanowski International Music Competition und den Artis Quartet Preis der ISA Competition.