Do 29. April 2021

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

Vienna Wind Quintett

Barber • Piazzolla • Ligeti

Für Mitglieder startet der Vorverkauf um 9.00 Uhr am 01.03.2021
der allgemeine Vorverkaufsbeginn ist um 9.00 Uhr am 08.03.2021

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Vienna Wind Quintet

Das klassische Bläserquintett entstand gegen Ende des 18. Jahrhunderts und besteht in seiner Standardbesetzung aus den Holzblasinstrumenten Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und dem Blechblasinstrument Horn. Das Vienna Wind Quintet setzt sich aus besonders namhaft Bläser*innen zusammen, nämlich aus den Mitgliedern der Wiener Philharmoniker Karin Teresa Bonelli, Sophie Dervaux und Herbert Maderthaner sowie Christoph Zimper, Soloklarinettist im Mozarteumorchester Salzburg, und Félix Dervaux, freischaffender Hornist und 2016 Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs. 
Eine Renaissance erlebten die Holzbläserquintette wieder im 20. Jahrhundert, aus dem die vier Werke dieses Programms stammen. Die einsätzige „Summer Music“ des US-amerikanischen Komponisten Samuel Barber entstand 1956. Sie beschreibt die Atmosphäre von Blumen, Sonne, Wärme und tief empfundener Liebe und wurde zu einem seiner populärsten Stücke. Jean Françaix‘ Bläserquintett Nr. 1 entstand 1948 auf die Bitte des Solohornisten des Orchestre National de la Radiodiffusion Française, ein sehr anspruchsvolles Bläserquintett zu schreiben, damit er und seine Kollegen ihre virtuose Kunstfertigkeit unter Beweis stellen könnten. Astor Piazzolla schrieb zwischen 1965 und 1970 „Las Cuatro Estaciones porteñas”, in gleicher Programmatik wie das Vorbild von Antonio Vivaldi, „Le quattro stagioni”. Piazzolla hat dabei einzelne geräuschhafte Anklänge an das Leben in den vier Jahreszeiten als auch insbesondere die unterschiedlichen Stimmungen musikalisch herausgearbeitet. Zu den Frühwerken Ligetis, in denen er noch weitgehend auf folkloristische, freitonale oder spielerisch-musikantische Muster zurückgriff, zählen die 1953 in Budapest entstandenen „Sechs Bagatellen“, überaus unterhaltsame Miniaturen, ein bei Bläserquintetten aufgrund des Humors beliebtes Schlussstück.