So 18. Oktober 2020

19:30 Großer Saal, Musikverein

Julian Rachlin • Denis Matsuev

Beethoven • Prokofjew • Franck

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Bemerkungen

Keine Pause.

 

Verbindende Leidenschaften

Julian Rachlin und Denis Matsuev verbindet weit mehr als die Meisterschaft an ihren Instrumenten. Beide pflegen die Musik auf vielfältige Weise, beide leiten eigene Festivals – und beide hegen eine große Leidenschaft für den Fußball. Ein durchaus sportliches Programm führt sie gemeinsam in den Großen Musikvereinssaal.

An den Beginn ihres Duoabends stellen Rachlin und Matsuev ein Werk, das andere gern als leuchtendes Finale am Ende des Programm platzieren: Beethovens intensive, innige und jedenfalls höchst virtuose „Kreutzer-Sonate“, die Widmungsträger Rodolphe Kreutzer als unspielbar bezeichnet haben soll und Zeit seines Lebens nie öffentlich spielte. Leuchtend und virtuos geht es weiter, zunächst mit Prokofjews Fünf Melodien op. 35a – einer äußerst attraktiven Umarbeitung der „Fünf Lieder ohne Worte“, in der sich die Geige die Vokalisen der Singstimme eindrucksvoll zu Eigen macht. César Francks A-Dur-Sonate, keinem Geringeren als Eugène Ysaÿe gewidmet, beschließt dieses Konzert.