Abgesagt

So 06. Dezember 2020

11:00 Großer Saal, Musikverein

Orchester Wiener Akademie

Martin Haselböck | Händel • Bach


Zyklus

Wiener Akademie / 2

Jeunesse Abo Resound

 

Veranstalter

Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Jeunesse

Service

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Bemerkungen

Aufgrund der Verordnung der österreichischen Bundesregierung betreffend die Maßnahmen gegen die Weiterverbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) wurde diese Veranstaltung ersatzlos abgesagt.

 

Lasst singen und seid froh!

Weihnachtskonzerte im Musikverein

„Nun singet und seid froh, in dulci jubilo ...“ Weihnachten 2020. Müssen wir in diesem Jahr unsere Lieder vergessen und das Singen verbannen? Die Epidemologen mahnen dazu: Nun schweiget, es ist besser so. Doch was wäre Weihnachten ohne Gesang? Im Musikverein soll gesungen werden, auch chorisch. Ermöglicht durch minuziöse Präventionskonzepte, an die sich die Singenden penibel halten, heißt es fürs Publikum: Lasst singen und seid froh! 

Was hat dieses Jahr mit uns gemacht? Wie sehr hat Corona schon unser Denken und Empfinden verändert? Ein Blick in die Zeitung zeigt es. Headlines wie die folgende sind nun normal, Chefs vom Dienst winken sie locker durch: „Warum man jetzt schon vor Weihnachten warnen müsste“. Wenn „die Zahlen“ steigen, schrumpft das Hochfest der Christenheit zum Risikofall. Vor Weihnachten wird gewarnt! Warum? Weil, so ein Experte, hier alles zusammenkomme, „was nur zusammenkommen kann: Die Generationen treffen aufeinander, es wird gesungen, auswärts gegessen, gereist ...“ Weihnachten 2020, so scheint es, gehört mehr den Epidemo- als den Theologen. Tags darauf las man in derselben Zeitung eine Konzertkritik: „Jubel im Musikverein für den Singverein und die Symphoniker unter ihrem neuen Chefdirigenten.“ Das Singen hatte sich seinen Platz erkämpft. Ein Gefühl wie Weihnachten.

Fülle des Lebens 

„Eine alternative Welt ohne gefährliche Viren“, schrieb Walter Weidringer in seiner Rezension, „das wünschen sich Musikfreundinnen und -freunde derzeit rund um den Globus – und können zumindest in Wien gerade die ,Schöpfung‘ nicht ohne Rührung vernehmen.“ Wie ein Jungbrunnen wirke das Werk, wecke es doch Erinnerungen an packende Konzerterlebnisse aus Kindheit und Jugend. 

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