Mi 04. November 2020

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

Johanna Gröbner • Veronika Trisko

Friedrich Philipp-Pesendorfer • Thomas Schindl | Debussy • Infante • Wally

Für Mitglieder startet der Vorverkauf um 9.00 Uhr am 04.09.2020
der allgemeine Vorverkaufsbeginn ist um 9.00 Uhr am 11.09.2020

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Johanna Gröbner und Veronika Trisko

Seit ihrem ersten Auftritt im Wiener Musikverein am 23. März 2006 haben sich die beiden Pianistinnen zu einem der vielseitigsten und gefragtesten Klavier-Duos entwickelt. Neben vielen anderen Auszeichnungen waren sie Finalistinnen der ARD-Wettbewerbs und erhielten den ARD-Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerkes von Minas Borboudakis. Viele KomponistInnen haben mittlerweile für sie Werke geschrieben bzw. ihnen ihre Werke mit der Bitte um Aufführungen geschickt, wie etwa Minas Borboudakis. Gemeinsam mit den beiden Schlagwerkern der Wiener Symphoniker Thomas Schindl und Flip Phillip bringen sie dessen Werk „Choróchronos I” zur Erstaufführung im Wiener Musikverein.
Der 1974 in Griechenland geborene Minas Borboudakis lebt seit 1992 in Deutschland, wo er in München und Hamburg Komposition studierte. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Rodion Schtschedrin-Kammermusikpreis oder dem Bayerischen Kunstförderpreis. Borboudakis zeichnet sich u.a. durch eine perkussive Klangsprache, wobei er an die antiken griechischen Tonsysteme und deren rhythmische Muster anknüpft, aus. Thomas Wally (*1981), der für die beiden Pianistinnen „Les îles des nombres IV“ geschrieben hat, nähert sich jedem neuen Stück wie Neuland, in dem er sich zwar nicht zu verirren fürchtet, das aber doch immer eine gewisse Herausforderung darstellt. 
Im ersten Teil des Abends stehen Claude Debussys „En blanc et noir“ und Manuel Infantes „Andalusische Tänze“ auf dem Programm. „En blanc et noir” ist ein Spiel mit den Farben der Klaviertasten. Für den 1883 in Spanien geborenen und in Frankreich lebenden Infante war die spanische Volksmusik eine ständige Inspirationsquelle, aus deren Geist 1921 die „Drei andalusischen Tänze“ entstanden sind.