So 19. Jänner 2020

11:00 Großer Saal, Musikverein

Wiener Philharmoniker

John Williams • Anne-Sophie Mutter | A Tribute to John Williams

Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden


Programm

John Williams „The Flight to Neverland” aus „Hook” Auszug aus „Close Encounters of the Third Kind“ Hedwigs Thema aus den „Harry Potter”-Filmen; Arrangement für Anne-Sophie Mutter Thema aus „Sabrina“; Arrangement für Anne-Sophie Mutter „Donnybrook Fair“ aus „Far and Away“; Arrangement für Anne-Sophie Mutter Teufelstanz aus „Die Hexen von Eastwick“; Arrangement für Anne-Sophie Mutter „Adventures on Earth“ aus „E.T.“ — Pause — John Williams Thema aus dem Film „Jurassic Park“ „Dartmoor, 1912“ aus „War Horse“ „Out to Sea / Shark Cage Fugue“ aus „Jaws“ Marion’s Thema aus „Raiders of the Lost Ark“ „The Rebellion is Reborn“ aus „Star Wars“ „Luke & Leia“ aus „Star Wars“ Main Title aus „Star Wars“

Zugaben

John Williams Thema aus „Cinderella Liberty“ „The Duel“ aus „The Adventures of Tintin“ „Remembrances” aus dem Film „Schindlers Liste” Raiders March aus „Raiders of the Lost Ark“ The Imperial March (Darth Vader’s Thema) aus „Star Wars“

Konzertreihe

Ausserordentliches Gesellschaftskonzert

 

Veranstalter

Wiener Philharmoniker
Gesellschaft der Musikfreunde in Wien

Service

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Rezensionen

Sonntag, 19. Jänner 2020 | Die Presse / Weidringer, Walter

Harry Potter im Goldenen Saal

Anne-Sophie Mutter und die Wiener Philharmoniker spielten Filmmusik von und mit John Williams: ein Fest für die Fans.

Und dann natürlich, als Schluss des offiziellen Programms, „Star Wars“: Diese Fanfare kennt jedes Kind.

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Montag, 20. Jänner 2020 | Wiener Zeitung / Irrgeher, Christoph

John Williams: Sternstunden der Filmmusik

Hollywoods Großmeister begeisterte mit Ausschnitten aus seinem Lebenswerk am Pult der Wiener Philharmoniker im Musikverein.

Kaum betritt er die Bühne, reißt es die Fans von den Sitzen; und diese Bewunderer stehen im Laufe der nächsten zwei Stunden fast öfter auf, als dies bei einem Gottesdienst Sitte ist.

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Sonntag, 19. Jänner 2020 | Der Standard / Ender, Stefan

Besuch vom lieben Gott

John Williams, Anne-Sophie Mutter und die Wiener Philharmoniker im Musikverein

Also, die Fangemeinde war beeindruckend. Stehend dargebrachte Jubelchöre schon beim ersten Auftritt: wie wenn Gott von irdischen Jüngern empfangen wird. Aber es stimmt ja auch: Lieb ist der herzensgute John Williams auf jeden Fall, und ein Gott der Filmmusik ist er auch.

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Der Alleskönner

John Williams

Er ist der wohl bekannteste Komponist der Gegenwart: der US-Amerikaner John Williams. Von ihm stammt beispielsweise die Musik zu den „Star Wars“- und den ersten „Harry Potter“-Filmen, zu „Superman“, „Der weiße Hai“, „E.T.“, „Jurassic Parc“ und „Indiana Jones“. Am Pult der Wiener Philharmoniker dirigiert er im Großen Musikvereinssaal einige seiner größten und schönsten Werke.

Vielleicht ist John Williams der Mozart unserer Zeit? Immerhin gibt es einige Parallelen zwischen den beiden Komponisten, denn auch Williams war eines dieser Wunderkinder mit Musikervater. Ein Junge, der sich im Alter von drei Jahren selbst das Notenlesen beibrachte und schon früh mit dem Komponieren begann. Fleißig zu sein, das hatte in seiner Familie einen hohen Wert, möglichst viel zu arbeiten galt viel. Und das erklärt vielleicht auch seinen ungeheuren Output. Denn: Mozart in dieser Hinsicht nicht unähnlich, fragt man sich beim Betrachten seiner unendlich langen Werkliste – die im Übrigen einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat –, wie das alles rein zeitlich überhaupt möglich gewesen sein mag.  

Der Größte aller Zeiten 

Der Lohn für sein Schaffen: Williams war für 51 Oscars nominiert, für sechs Emmys, 25 Golden Globes und 67 Grammys. Er ist der größte Filmkomponist aller Zeiten. Doch dass er das einmal werden würde, hätten vermutlich nicht einmal seine Eltern für möglich gehalten. Geboren wurde er 1932 in New York als Sohn eines Jazz-Schlagzeugers. Als er 16 war, zog die Familie nach Los Angeles, wo er die North Hollywood High School besuchte, danach an die University of California und das Los Angeles City College ging und private Kompositionsstunden bei einem italienischen Musiker nahm: bei Mario Castelnuovo-Tedesco, der im Laufe seines Lebens mehr als 200 Filmmusiken schreiben sollte. Mit 19 veröffentlichte Williams seine erste Klaviersonate. Drei Jahre beim Militär schlossen sich an, 1952 bis 1955. Immerhin war er da als Musiker tätig: Er spielte Klavier und Blechblasinstrumente in der U.S. Air Force Band und arrangierte und dirigierte Musik für sie. 

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