Di 24. November 2020

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

Knoedel

Still | Kaum etwas endet so, wie es anfängt

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Bemerkungen

Aufgrund der Verordnung der österreichischen Bundesregierung betreffend die Maßnahmen gegen die Weiterverbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) wurde diese Veranstaltung ersatzlos abgesagt.

 

Still

Kaum etwas endet so, wie es anfängt

Fast zwei Jahrzehnte lang haben die Knoedel eine Pause eingelegt, ehe sie 2018 von Mastermind Christof Dienz ins Studio gerufen und dort wieder zusammengefunden haben. Umso größer ist die Freude, das legendäre Ensemble, das in den 1990er-Jahren weltweit für Furore sorgte, mit seinem neuen Programm „Still“ im Gläsernen Saal begrüßen zu dürfen. Zeitgenössische Volksmusik at its best!

So frisch wie damals bedienen sich die acht MusikerInnen von Knoedel eines urtümlich tirolerischen Instrumentariums für eine erfrischend freche Musikwelt. Aufgewachsen mit der altbewährten Volksliedform bewegen sie sich kompromisslos in den verschiedenen Musikstilen unseres Jahrhunderts. Die hauptsächlich vom Fagottisten Christof Dienz komponierten Stücke liegen so quer und zugleich genau im Trend der zeitgenössischen Volksmusik, dass ein Weghören schier unmöglich wird.
Dass Volksmusik weder kitschig noch verstaubt sein muss, haben die Knoedel bereits in den 1990er-Jahren konsequent vorgemacht. Mit traditionellen Instrumenten, aber wohltuenden Anleihen von Jazz bis zur Kammermusik verkörperte die Formation geradezu exemplarisch einen Zugang, der für frischen Wind sorgte, ohne auch nur ansatzweise prätentiös zu wirken. Dass Knoedel-Stücke bis heute gerne zur Untermalung von Filmsequenzen eingesetzt werden, zeugt von den filmischen Qualitäten, die den Kompositionen von Christof Dienz innewohnen, wie zuletzt in der mehrfach ausgezeichneten ORF-Produktion „Das Wunder von Wörgl“.
Das neue Projekt „Still“ beschreibt der für seine Theaterstücke und Filmdrehbücher bekannte Tiroler Autor Felix Mitterer: „Diese Musik ist wie ein Traum, den ich einmal in Irland hatte. (Der Morgen dämmerte schon, die Fensterbalken waren geschlossen.) Eine Welle durchflutete langsam pulsierend meinen Körper, sanft und kühl, wohltuend wie nie etwas zuvor, irgendwie blau, phosphoreszierend – und ich hob ab, in die Unendlichkeit.“