Sa 18. Jänner 2020

19:30 Brahms-Saal, Musikverein

Lippert • Leopold • Engel

Beethoven auf Seitenwegen | Nun klingen sie wieder

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Programm

Beethoven auf Seitenwegen Ludwig van Beethoven Zwölf Variationen über ein Thema aus Händels Oratorium „Judas Maccabäus” für Violoncello und Klavier, WoO 45 Sonatine für Mandoline und Klavier c-Moll, WoO 43/1 Adagio ma non troppo für Mandoline und Klavier Es-Dur, WoO 43/2 N.N. Farewell thou noisy town Bonny Laddie, highland laddie Ludwig van Beethoven Ecossaise G-Dur, WoO 23 — Pause — Anton Reicha Duo für Violine und Violoncello Es-Dur, op. 84/9 Ludwig van Beethoven To the aeolian harp.Walisisches Volkslied; arrangiert für Singstimme und Klaviertrio, WoO 155/9 The ship must sail. Irisches Volkslied; arrangiert für Singstimme und Klaviertrio, WoO 153/20 N.N. O how can I be blithe and glad Ludwig van Beethoven O how can I be blythe and glad. Schottisches Volkslied; arrangiert für Singstimme und Klaviertrio, op. 108/14 The Elfin Fairies. Irisches Volkslied; arrangiert für Singstimme und Klaviertrio, WoO 154/1 Joseph Woelfl Klaviertrio F-Dur, op. 48/2 Ludwig van Beethoven Variationen über Wenzel Müllers Lied „Ich bin der Schneider Kakadu” für Klavier, Violine und Violoncello G-Dur, op. 121a

Service

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Bemerkungen

Hammerflügel: Matthias Müller, Wien 1823; Violine: Franz Geissenhof, Wien 1785; Violoncello: Christian Franz Partl, Wien 1776; Mandoline: unbezeichnet, Wien Ende des 18. Jahrhunderts, Umbau eines älteren italienischen, vielleicht aus Neapel stammenden Instruments; Drehleier: Caron, Versailles um 1770/1780. Patrick Cohen mußte krankheitsbedingt seine Teilnahme an dem Konzert absagen. Dankenswerterweise erklärte sich Mikayel Balyan bereit, den Hammerklavierpart in dem Konzert zu übernehmen. An Stelle von Christophe Coin übernahm Rudolf Leopold den Violoncellopart in dem Konzert.

 

Beethoven auf Seitenwegen

Die Gesellschaft der Musikfreunde beschreitet bei ihrer Auseinandersetzung mit Ludwig van Beethoven anlässlich seines 250. Geburtstag auch Seitenwege oder – prägnanter ausgedrückt – es werden seine Werke in ihrem historischen Bezug gestellt. Verschiedene Arten der Annäherung sind dabei möglich. Klaviermusik von Ludwig van Beethoven kommt auf dem Hammerflügel, André Stein (Wien um 1825) aus dem historischen Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien zur Aufführung. Johannes Fleischmann, Mitglied einer österreichischen Musikerfamilie, stellt unter dem Titel „Beethovens Wien“, Beethovens Violinsonate, op. 23 in ihr zeitliches Umfeld, indem er sie mit Werken von Joseph Haydn, Anton Eberl, Jan Václav Voříšek und Franz Schubert kombiniert.