Sa 30. November 2019

19:30 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

Koch • Bruckner • Fheodoroff

Mit Pauken und Trompeten | Nun klingen sie wieder

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Interpreten

Programm

Mit Pauken und Trompeten Antonio Caldara Ouvertüre zur Oper „Ormisda Ré di Persia“ Johann Joseph Fux Sonata a tre Violini F-Dur, Fux WV III.8.2 Giuseppe Bonno Sinfonia zur Festa di Camera „Alessandro Severo“ Antonio Caldara Ouvertüre zur Oper „Il Venceslao“ — Pause — Antonio Salieri Vier Aufzüge für Trompeten und Pauken Johann Heinrich Schmelzer Lamento sopra la morte Ferdinandi III Sonata X a quattro D-Dur aus „Sacro-Profanus Concentus Musicus“ Johann Joseph Fux Sinfonia zur Oper „Enea Negli Elisi, overo Il Tempo dell’Eternità“

Service

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Bemerkungen

Naturtrompete, Johann Leonhard Ehe, Nürnberg 1702; Naturtrompete, Friedrich Ehe, Nürnberg Anfang des 18. Jahrhunderts; Naturtrompete, Johann Leichamschneider, Wien 1719; Naturtrompete, signiert F W E in N, Nürnberg? 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts; Naturtrompete, F.C. Klemm, Markneukirchen 1785; Naturtrompete, Joseph Riedl, Wien um 1820; Naturhorn, Anton Lausmann, Graslitz 1793; Naturhorn, unbezeichnet, wohl Böhmen um 1800; zwei Paar Pauken, unbezeichnet, 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts; Violine, Johann Georg Thir, Wien 1756; Violine, Johann Joseph Stadlmann, Wien 1764; Violine, Michael Ignaz Stadlmann, Wien 1790; Viola, Conrad Werl, Wien 1760; Violoncello, Christian Franz Partl, Wien 1776; Violone, Johann Christoph Leidolff, Wien 1757. Die Mitwirkung der Spieler von Naturtrompeten und Naturhörnern erfolgt in Kooperation mit der Kunstuniversität Graz Institut 15 für Alte Musik und Aufführungspraxis.

 

Mit Pauken und Trompeten

Mit festlich glänzenden Klängen in den Advent – und das auf Instrumenten, die eine einzigartige Geschichte erzählen. „Nun klingen sie wieder“, der Musikvereinszyklus der ganz besonderen Art, startet „Mit Pauken und Trompeten“.

Kein anderer Konzertveranstalter weltweit kann ein solches Konzert anbieten: Alte Musik mit Instrumenten aus den hauseigenen Sammlungen. Der Grundstein dazu wurde schon mit der Gründung der Gesellschaft der Musikfreunde vor mehr als 200 Jahren gelegt. Die Gesellschaft, so hieß es lapidar in den ersten Statuten von 1814, wolle „eine musikalische Bibliothek“ einrichten. Dahinter aber verbarg sich eine Sammlungsidee, die auf schlichtweg alles aus war, was zum Musikmachen gehört. Schon 1815 wurden vom Bosporus türkische Instrumente zur Gesellschaft der Musikfreunde nach Wien geschickt. Und weiter ging es mit spektakulären Erweiterungen der Sammlung, die bis heute wächst und gedeiht und von Archivdirektor Otto Biba brillant präsentiert wird. „Nun klingen sie wieder“, die Musikvereinsserie mit alten Instrumenten aus den Sammlungen, wird in der Saison 2019/20 erstmals als regulärer Musikvereinszyklus angeboten. Wahrlich ein Grund, „mit Pauken und Trompeten“ loszulegen. Am Samstag vor dem 1. Advent ertönt Festliches mit imperialem Glanz, Musik von Komponisten des Habsburger Hofs.