Do 16. Jänner 2020

19:30 Großer Saal, Musikverein

Jewgenij Kissin

Ludwig van Beethoven

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Programm

Ludwig van Beethoven Sonate für Klavier c-Moll, op. 13, „Pathétique“ Fünfzehn Variationen Es-Dur mit Fuge, op. 35, „Eroica-Variationen“ — Pause — Ludwig van Beethoven Sonate für Klavier d-Moll, op. 31/2, „Der Sturm” Sonate für Klavier C-Dur, op. 53, „Waldstein-Sonate“

Zugaben

Ludwig van Beethoven Bagatelle Es-Dur Variationen D-Dur Bagatelle C-Dur Ecossaisen

Service

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Rezensionen

Freitag, 17. Jänner 2020 | Der Standard / Ender, Daniel

Atemloser Beethoven: Jewgenij Kissin im Musikverein

Kissin verfügt über einen vollkommen gerundeten Klang, ist jedoch jederzeit bereit, die Wohlfühlzone zu verlassen

Bei der Nummer 13 der Eroica-Variationen blickten manche ungläubig, vielleicht auch irritiert, aufs Podium. Geballte Dissonanz und Schärfe, denn Jewgenij Kissin brachte Beethoven hier (wie an diesem ganzen Abend im Musikverein) radikal auf den Punkt.

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Freitag, 17. Jänner 2020 | Wiener Zeitung / Irrgeher, Christoph

Jewgeni Kissin: Sensible Wucht

Der russische Pianist, gewohnt einzigartig im Wiener Musikverein.

"Die Wunderkinder werden in der Regel Flachköpfe", hat Arthur Schopenhauer geschrieben. Jewgeni Kissin ist ein solcher Abstieg erspart geblieben: Der russische Pianist hat seine Karriere nahtlos fortgesetzt, nachdem er den Sakkos der Kinderabteilung entwachsen war, und füllt bis heute Konzertsäle.

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Kissins Beethoven

Das Beethoven-Jahr 2020 ist eröffnet, und zum 250. Geburtstag des Komponisten rückt auch Jewgenij Kissin gleich zum Jahresbeginn den Wahlwiener aus Bonn ins Zentrum seines Klavierabends im Großen Musikvereinssaal. Beethoven pur steht auf dem Programm.

Freilich hatte Jewgenij Kissin auch bei seinen vergangenen Musikvereinsgastspielen immer wieder Werke von Beethoven im Gepäck. Zuletzt, im Frühjahr 2018, spielte er die „Hammerklavier-Sonate“, das vielleicht neuartigste und radikalste Werk unter Beethovens Sonaten. Hier erwies sich Kissin, so resümierte „Der Standard“, „als eindringlicher, feinfühliger und kundiger Erzähler, der die ganze Stimmenvielfalt des Werks zu sinnlichem Leben erweckte“. Nun erweist Jewgenij Kissin dem Jahresregenten und dessen Wahlheimat Wien mit einem atemberaubenden Programm gebührlich seine Reverenz: mit den Sonaten „Pathétique“, „Der Sturm“ und „Waldstein“ sowie den „Eroica-Variationen“.

Lesen Sie auch den Artikel „Lesen Sie nur Shakespeare’s ,Sturm‘“ aus unserem Musikfreunde Magazin.