Abgesagt

Fr 03. April 2020

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

Samuel Hasselhorn • Malcolm Martineau

Franz Schubert


Service

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Bemerkungen

Aufgrund der Verordnung des Magistrats der Stadt Wien betreffend die Maßnahmen gegen die Weiterverbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) wurde diese Veranstaltung ersatzlos abgesagt.

Due to the Ordinance of the Municipal Administration of Vienna regarding the measures to be taken to prevent the spread of the corona virus (SARS-CoV-2) this event had to be canceled.

 

Liebe zum Lied 

Der Bariton Samuel Hasselhorn 

Wiens Musikfreunden ist Samuel Hasselhorn als herausragendes Ensemblemitglied an der Staatsoper bekannt. Seine Sporen verdiente sich der junge Deutsche jedoch als Liedsänger. Mit einem Liederabend gibt er nun auch sein Musikvereinsdebüt.

Ein kleines Dorf nahe Göttingen. Hier ist Samuel Hasselhorn aufgewachsen. Seine Eltern sind keine Musiker, doch sie sangen in einem Chor und legten größten Wert auf die musikalische Ausbildung ihrer Kinder. So wie seine drei älteren Brüder wurde auch Samuel, der Jüngste, früh Mitglied im örtlichen Kinderchor, den ein Freund der Eltern leitete, und lernte später zusätzlich ein Orchesterinstrument: Fagott. Beides gefiel ihm – das Chorsingen ganz besonders. „Wir haben viel A-cappella-Musik gemacht, einfach weil der Chor sehr klein war. Aber ich habe auch in Auswahlchören gesungen, und da haben wir das Brahms-Requiem gesungen, Brahms’ ,Fest- und Gedenksprüche‘ – wahnsinnig schöne Musik! Ich finde es fast ein bisschen schade, dass ich das heute nicht mehr singe.“ Auch Schönbergs „Friede auf Erden“: „Das fühlt sich ein bisschen an wie Orchesterspielen, nur dass alle singen. Und ich glaube auch, dass Chorsingen eine ganz bedeutende soziale Komponente hat.“

Vom Lied gepackt

Mit dem Sologesang begann Samuel Hasselhorn als Sechzehnjähriger. „Meine erste Gesangslehrerin“, erinnert er sich, „hat mir zwei CDs gegeben von Bryn Terfel und Malcolm Martineau, mit dem ich im Musikverein auftreten werde: Die eine Aufnahme war eine Schubert-CD und die andere eine mit den ,Songs of Travel‘ von Vaughan Williams und Shakespeare-Liedern von Gerald Finzi. 

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