Ersatztermin für den 21. Feb 2020
Abgesagt

Sa 21. März 2020

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

Peter Kellner • Pedro Costa

Dvořák • Schumann • Tschaikowskij


Service

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Bemerkungen

Nachholtermin vom 21. Februar 2020.
Aufgrund der Verordnung des Magistrats der Stadt Wien betreffend die Maßnahmen gegen die Weiterverbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) wurde diese Veranstaltung ersatzlos abgesagt.

Due to the Ordinance of the Municipal Administration of Vienna regarding the measures to be taken to prevent the spread of the corona virus (SARS-CoV-2) this event had to be canceled.

 

Einfach nur singen

Peter Kellner 

Der junge slowakische Bass Peter Kellner hat sich auf internationalen Opernbühnen bereits bestens etabliert. In der Reihe „Liedbühne“ präsentiert sich das Staatsopern-Ensemblemitglied dem Wiener Publikum nun auch als Liedsänger.

Zum Gespräch kommt Peter Kellner direkt aus der Staatsoper. Hier gehört er seit der vergangenen Saison dem Ensemble an und probt gerade für die Neuproduktion von Beethovens „Leonore“ – parallel zur aktuellen Aufführungsserie des „Don Giovanni“, in der er an der Seite von Ludovic Tézier den Leporello singt. Allein an diesem Haus hat der Dreißigjährige in kürzester Zeit zwölf Partien in Opern von Georg Friedrich Händel bis Gottfried von Einem gesungen. Und hier stand er auch im Festkonzert zum Jubiläum 150 Jahre Wiener Staatsoper auf der Bühne.

Mit zwei Händen ... 

Ob sich der Großvater damals, daheim im kleinen slowakischen Dorf nahe der Stadt Poprad am Fuße der Hohen Tatra, hätte träumen lassen, dass sein Enkel dereinst als klassischer Sänger Karriere machen würde? Wohl kaum – wenngleich es sein Verdienst war, dass Peter Kellner schon im Volksschulalter Klavierunterricht an der Musikschule im Nachbarort erhielt und hier auch im Chor sang. „Mein Großvater wollte, dass ich in der Kirche Orgel spiele“, erinnert sich der junge Bass. „Und er meinte, das sei leicht verdientes Geld. Da kommt ein Musiker, spielt ein bisschen und bekommt hundert Kronen auf die Hand. Aber so einfach ist das natürlich nicht.“ Das Singen war präsent in der Familie („Mein Großvater hatte eine schöne Stimme, auch mein Vater und meine Mutter, die in einem Chor sang“) und überhaupt in seinem Umfeld.

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