Mo 11. November 2019

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

Michael Köhlmeier

Agnes Palmisano • OÖ. Concert-Schrammeln | Wiener Sagen

Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden


Programm

Wiener Sagen Johann Schrammel Frisch gewagt. Polka schnell Ludwig Gruber / Franz Allmeder A Tanzerl aus der untern Lad Das Gasthaus zum roten Mandl Richard Leukauf I bin a Madl von einer eigenen Rass’ Der Eisenmann Josef Mikulas Glasscherb’n-Tanz Hans Puchsbaum und der Nordturm Helmut T. Stippich / Agnes Palmisano Sehnsucht — Pause — Alois Strohmayr Alt Wiener Tänze h-Moll Traditional O du Lieber Augustin Der liebe Augustin Agnes Palmisano Schdeam in Wean Johann Schrammel Wiener Heurigentänze Der Stock im Eisen Johann Schrammel / Carl Lorens Der Lumpenball in der Höll

Zugabe

Carl Lorens Mein Leibjodler

Service

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Spezialistin für Vielseitigkeit

Agnes Palmisano 

Agnes Palmisano ist die Star-Interpretin des Wiener Dudlers und setzt starke eigene Akzente beim Wienerlied. An der Seite von Michael Köhlmeier kommt sie für ein sehr wienerisches Programm in den Musikverein. 

Auf Ihrer CD „In mein Heazz“ präsentieren Sie das Genre Wienerlied in seiner ganzen unglaublichen Vielfalt. Wie ist das heute mit CDs? Junge Menschen haben zum Teil gar keine CD-Player mehr und moderne Autos oder Computer oft keine Abspielmöglicheiten. Ich bin da ein wenig altmodisch. Das Publikum in klassischen Konzerten – und dazu zählt auch meines – möchte nach wie vor CDs. Man kann sie signieren lassen oder jemandem zum Geburtstag schenken – das Physische ist schon von Bedeutung. Ich persönlich finde es schön, jemandem etwas in die Hand drücken zu können und zu sagen: Das ist von mir. Das bin ich. 

Der Trend geht wohl dahin, dass alle alles mit dem Handy aufnehmen.  
Genau, wenn ich zum Beispiel einen Dudel-Jodel-Workshop mache. Ist auch verständlich, man will das Gelernte ja zu Hause üben. Doch da gab’s einen solchen Wildwuchs an Aufnahmen, dass ich mich entschlossen habe, einen Grundkurs in der Kunst des Wiener Dudelns auf CD zu produzieren, mit Begleitheft und Noten – „Nur fest Dudeln!“ 

Stört es Sie, wenn jemand im Publikum Sie filmt?  
Das hab ich mir noch nie so überlegt. Einer meiner Musiker ist da sehr empfindlich und verbietet es ausdrücklich – und eigentlich hat er recht.  

Ist es nicht auch eine Möglichkeit, die eigene Kunst zu verbreiten? 
Die Frage ist, will man das selbst steuern können, oder passiert es einfach. Obwohl – ich glaube nicht, dass von mir etwas total Desastreuses existiert, dazu bin ich viel zu kontrolliert. Andererseits – was kann man schon planen! 

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