Mo 04. November 2019

20:00 Metallener Saal, Musikverein

Simon Zöchbauer

Koehne Quartett | Achad

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Keine Pause.

 

Vom Einssein in der Musik

Simon Zöchbauer 

Als Mitglied des außergewöhnlichen Bläserensembles „Federspiel“ war Simon Zöchbauer schon vielfach in den Vier Neuen Sälen zu Gast. Nun ist der junge österreichische Trompeter und Komponist mit seiner ganz eigenen Musik zu hören. Im Metallenen Saal präsentiert er das Programm seines bemerkenswerten Debütalbums „Achad“. Karoline Pilcz traf ihn vorab zum Gespräch. 

Dreißig Jahre alt ist er, der österreichische Trompeter, Zitherspieler und Komponist Simon Zöchbauer, und doch hat er nicht nur ein ausgedehntes und weitreichendes Musikstudium hinter sich, sondern auch fünfzehn Jahre Musizier- und Kompositionserfahrung mit dem namhaften und prämierten Ensemble „Federspiel“, dessen Mitbegründer er ist. Hier wird zu siebent geschaffen, probiert, verworfen und aufgeführt; ausgehend von traditionellen, meist volksmusikalischen Versatzstücken lassen die jungen Blechbläser in ihren Kompositionen und Arrangements konventionelle Grenzen links liegen und kreieren Eigenes, Neues. „Dieses Ensemble hat mich geprägt. Das gemeinsame Arbeiten, das gemeinsame Entscheiden, das gemeinsame Spiel. Daher komme ich“, erzählt mir Simon Zöchbauer an einem warmen Julitag, während wir in Westwien bei einem Apfelsaft gespritzt und einer betörend schönen Aussicht über die Stadt sitzen und er mir zwischen zwei anderen Terminen einen kleinen Einblick in sein Tun und Denken gewährt. „Aber irgendwann wollte ich unbeeinflusst von den Grenzen und der Vergangenheit des Ensembles meinen eigenen Sound entwickeln.“

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