Do 31. Oktober 2019

19:30 Großer Saal, Musikverein

Pittsburgh Symphony Orchestra

Manfred Honeck | Bates • Mozart • Schostakowitsch

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Wege ans Licht 

Manfred Honeck

Ende Oktober, Anfang November führt Manfred Honeck wieder sein Pittsburgh Symphony Orchestra in den Musikverein. Über die programmatischen Beziehungen dieses zweitägigen Gastspiels zur Jahreszeit sprach der Dirigent mit Katharina von Glasenapp. 

In schöner Regelmäßigkeit kehren das Pittsburgh Symphony Orchestra und sein österreichischer Music Director Manfred Honeck im Musikverein ein. Und wie stets tragen auch die Programme der diesjährigen Europa-Tournee die persönliche Handschrift des Dirigenten. Mit im Gepäck sind zwei Symphonien, die Fünfte von Schostakowitsch und die Neunte von Bruckner, die beide auf CD eingespielt wurden: Erstere Aufnahme erhielt im vergangenen Jahr mit dem Grammy eine der begehrtesten Auszeichnungen der Musikbranche; Letztere kam Ende August auf den Markt und ist erfüllt mit ebenso gewaltigen wie zart gewebten, verlöschenden Klängen. Wie immer legt Manfred Honeck seine Gedanken zu Werk und Interpretation in umfangreichen Booklet-Texten dar.  Eine Variante davon erlebte die Journalistin beim Gespräch im Gastgarten von Wolfegg unter alten Kastanienbäumen: Am vorangegangenen Wochenende hatte Honeck das 25-Jahre-Jubiläum als Künstlerischer Leiter der Internationalen Wolfegger Konzerte unter anderem mit einer bewegenden Aufführung von Beethovens „Missa solemnis“ gefeiert. Hier – in einem Dorf nahe seiner Vorarlberger Heimat – begeistert er jeweils am letzten Juni-Wochenende mit Konzerten in einem außergewöhnlichen Rittersaal und einer wunderschönen Barockkirche. So kommt es, dass, mit Beethoven noch im Ohr und begleitet von Vogelzwitschern und Sommerwindrauschen, auf Mason Bates, Schostakowitsch und Bruckner vorausgeblickt wird, dass Hornmotive gesummt und Rhythmen skandiert werden ...

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