Do 21. November 2019

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

Seidel • Schorn • Maderthaner

Stephanie Timoschek-Gumpinger | Zwischenhalt nach 20 Jahren

Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden


Programm

Zwischenhalt nach 20 Jahren Henri Tomasi Concert Champetre - Ouverture Moderation: Begrüßung und zur UA des Bläsertrios von Ivan Eröd in Oberschützen Iván Eröd Trio für Oboe, Klarinette und Fagott, op. 4; revidierte Fassung 1987 Moderation: zum „Glinka mit Hiasl“ Michail Glinka Trio pathétique für Klarinette, Fagott und Klavier Moderation: zum „Poulenc mit Herby“ Francis Poulenc Trio für Oboe, Fagott und Klavier — Pause — Moderation: zum „Schubert mit Steffi Franz Schubert Sonata „Arpeggione” a-Moll, D 821; eingerichtet für Fagott und Klavier von Leonard Eröd Moderation: zu „Leos genialem Händchen“ Iván Eröd Suite aus der Oper „Orpheus ex machina“, op. 25; zusammengestellt und arrangiert von Leonard Eröd

Service

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Zwischenhalt nach 20 Jahren

Seit 20 Jahren leben sie in Wien. Alle drei – Seidel, Schorn und Maderthaner – sind sie Musiker mit Leib und Seele, zwei Wiener Philharmoniker und ein ehemaliges Mitglied des ORF RSO, die es nach Wien verschlagen hat, um hier bei den führenden Orchestern zu spielen:

Der Fagottist David Seidel, geboren 1976 in Wien, studierte am Mozarteum Salzburg, wo er mit Auszeichnung abschloss. Der Träger des Würdigungspreises des Bundesministeriums und Professor für Fagott an der Kunstuniversität Graz am Institut Oberschützen und am Grazer Bläserinstitut war 20 Jahre lang Mitglied des ORF RSO; von 1998 bis 2019 als 1. Fagottist, ab 2004 als Solofagottist. 

Matthias Schorn, geboren 1982 in Hallein, studierte Konzertfach Klarinette an der Wiener Musikuniversität bei Johann Hindler. Sein erstes Engagement erhielt er 2004 beim Radio Symphonie Orchester Wien. Es folgten Engagements beim Deutschen Symphonie Orchester Berlin (2005) und bei den Münchner Philharmonikern (2006). Seit 2007 war Klarinettist des Orchesters der Wiener Staatsoper, seit 2010 ist er Mitglied der Wiener Philharmoniker.

Herbert Maderthaner, 1981 in Waidhofen an der Ybbs geboren, lernte den Klang der Oboe als Kind lieben, als er in einer Trachtenkapelle spielte. Er studierte Oboe am damaligen Konservatorium Wien. Nach seiner Tätigkeit beim RSO Wien, folgte ab 2010 das ein Engagement im Orchester der Wiener Staatsoper, seit 2013 ist er Mitglied der Weiner Philharmoniker.

Gemeinsam, mit der Pianistin Stephanie Timoschek spielen sie Musikstücke, die sie schon immer im Wiener Musikverein aufführen wollten. Aus traurigem Anlass wurden nachträglich zwei Werke von dem im Juni unerwartet verstorbenen Komponisten Iván Eröd in das Programm aufgenommen: Das „Bläsertrio, op. 4“ in einer revidierten Fassung aus dem Jahr 1987, sowie eine Suite aus seiner Oper „Orpheus ex Machina“, arrangiert von seinem Sohn Leonard Eröd, der ein langjähriger Orchester- und Kammermusikkollege von David Seidel ist.