Fr 08. März 2019

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

Kovacic • Weinmeister • Jiracek von Arnim

Cerha • Bach • Schubert

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Zyklus

Wahl.Abonnement I

 

Konzertreihe

Ausserordentliches Gesellschaftskonzert

 

Veranstalter

Gesellschaft der Musikfreunde in Wien

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Sonderkonzert für Friedrich Cerha

Friedrich Cerha ist am 16. Februar 93 Jahre alt geworden. Wir würdigen den Doyen der österreichischen zeitgenössischen Musik mit einem Sonderkonzert im Gläsernen Saal, in dem seine 2016 entstandene Suite für Violoncello solo zur Uraufführung kommt.

Das Programm für dieses Konzert stellten die Musiker Ernst Kovacic, Bruno Weinmeister und Jan Jiracek von Arnim in Absprache mit Friedrich und Gertraud Cerha zusammen. Den Kern bilden zwei Werke Cerhas. Die Uraufführung der „Suite für Violoncello solo“ sowie „Sechs Inventionen für Violine und Violoncello“ werden in einem formalen Bogen mit Johann Sebastian Bachs Französischer Suite Nr. 5 in G-Dur sowie Schuberts Klaviertrio in B-Dur umrahmt. 

Gerade das Komponieren von Kammermusik hat in den letzten Jahren für Friedrich Cerha immer mehr an Bedeutung gewonnen. „Ich habe in meinen alten Tagen den Reiz der Geringstimmigkeit für mich entdeckt und bin schließlich bei Solostücken gelandet“, so der Komponist. „Je geringstimmiger der musikalische Satz, umso mehr Bedeutung, mehr Gewicht hat der Schritt von einem Ton zum anderen." Über die Uraufführung dieses Abends schreibt er: „Zu einem Nahverhältnis zum Cello bin ich relativ spät durch die interpretatorische Zusammenarbeit mit Heinrich Schiff gekommen, der mein Klarinettentrio, mein Cellokonzert und meine Inventionen wunderbar gespielt hat. In Bruno Weinmeister sehe ich einen würdigen Nachfahren Schiffs.“ 

Bei der Komposition der 6 Inventionen dachte Friedrich Cerha an seine Freunde Ernst Kovacic und Heinrich Schiff, denen die Stücke auch gewidmet sind. Die Zahl sechs und der Titel Inventionen stellen bewusst einen Bezug zu Bach her, mit dessen Französischer Suite das Konzert beginnt. Am 8. März wird das Werk von Ernst Kovacic und Bruno Weinmeister, einem Schüler Heinrich Schiffs und heute selbst gefragter Solist, gespielt. 

Friedrich Cerha hat sein Kommen für diesen Abend angekündigt.