Mi 20. Februar 2019

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

Maria Nazarova • Gaiva Bandzinaite

Mendelssohn • Wolf • Strauss

Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden


Programm

Allnächtlich im Traume Fanny Mendelssohn-Hensel Sehnsucht, op. 9/7 Felix Mendelssohn Bartholdy Neue Liebe, op. 19a/4 Hugo Wolf Nixe Binsefuß Elfenlied Richard Strauss Ich wollt’ ein Sträußlein binden, op. 68/2 Ständchen, op. 17/2 Jung Hexenlied, op. 39/2 Felix Mendelssohn Bartholdy Hexenlied, op. 8/8 Nachtlied, op. 71/6 Clara Schumann Ich stand in dunklen Träumen, op. 13/1 Er ist gekommen in Sturm und Regen, op. 12/2 — Pause — Claude Debussy Pierrot Apparition Sergej Wassiljewitsch Rachmaninow Son, op. 8/5 („Der Traum“) Zdes´ khorosho, op. 21/7 („Hier ist es schön”) Nikolai Rimskij-Korsakow Plenivsis rozoy solovey, op. 2/2 V carstvo rozi i vina, op. 8/5 Na kholmakh Gruzii, op. 3/4 Maurice Ravel Vocalise-Etude en forme de Habanera Léo Delibes Les Filles des Cadix

Zugaben

Gaetano Donizetti Chacun le sait. Arie der Marie aus der Oper „La fille du régiment“ Alexander Alexandrowitsch Aljabew Die Nachtigall Claude Debussy Nuits d`étoiles

Service

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Allnächtlich im Traume

Seit 2016 gehört Maria Nazarova zum Ensemble der Wiener Staatsoper, an der sie unter anderem als Fiakermilli, als Sophie in „Werther“ oder als Papagena Erfolge feiert. In ihrem Musikvereins-Debüt bringt die junge russische Koloratursopranistin eine andere, abseits der Opern-Arien liegende Seite zum Klingen und führt uns mit Liedern von Hugo Wolf, Clara Schumann oder Sergej Rachmaninow in die nächtliche Welt der Träume.

Plan B, erzählt Maria Nazarova, habe sie nie gehabt. „Es mag frech klingen, aber ich bin nicht zum Gesang gekommen, sondern ich wurde dazu geboren. Schon von Kindheit an habe ich gewusst, dass ich eine Opernsängerin werde, ich weiß nicht wieso. Meine Eltern haben bemerkt, dass ich eine klangvolle Stimme habe. Und als ich vier Jahre alt war, begann ich Gesangs und Klavierunterricht zu nehmen. So hat es begonnen.“ Und diesen Weg setzte sie mit großer Hingabe zur Musik konsequent fort: Im Alter von 17 Jahren begann sie ihre Gesangs- und Schauspielausbildung bei der Russischen Akademie für Theaterkunst, absolvierte nach Abschluss ihres Diplomstudiums ein Masterstudium am Mozarteum Salzburg und war von 2013-2015 Mitglied der Opernklasse an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien. Zahlreiche internationale Wettbewerbserfolge krönten ihren künstlerischen Werdegang. 2013 belegte sie sowohl den ersten Preis beim Internationalen Duschek-Wettbewerb in Prag als auch beim Project Vocalists-Wettbewerb in Moskau. Im Weiteren war sie Finalistin des Belvedere Singing Competition 2014 in Düsseldorf und wurde mit dem 1. Preis beim International Opera Singing Competition 2015 in Portofino (Italien) ausgezeichnet. 

Durch Opernübertragungen im Fernsehen wird Maria Nazarova auch einem breiteren Publikum bekannt. Zuletzt wirkte sie 2018 als Papagena in der vom ORF übertragenen „Zauberflöte“ von den Salzburger Festspielen mit.