Mi 27. Februar 2019

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

VieVox

Goethe, oder?

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Bemerkungen

Marie-Christiane Nishimwe mußte krankheitsbedingt ihre Teilnahme an dem Konzert absagen. Dankenswerterweise erkärte sich Bibiana Nwobilo bereit, den Sopranpart in dem Konzert zu übernehmen.

 

Goethe, oder?

Das Vokalensemble VieVox, bestehend aus ehemaligen Solisten der Wiener Sängerknaben, versteht es, das Publikum zu begeistern. Die acht jungen Männer bieten a-cappella-Gesang auf höchstem Niveau – immer mit einem gewissen Augenzwinkern. So auch am 27. Februar im Gläsernen Saal, wenn sie unter Mitwirkung der Sopranistin Bibiana Nwobilo Goethe-Vertonungen zum Besten geben.

„Ich bewundere ihn mit Schrecken“, sagte Goethe über Beethoven, und einen Packen mit Liedern von Schubert schickte er ungeöffnet nach Wien zurück. Der Dichterfürst scheute die Unmittelbarkeit, mit der die Musik die Zuhörer erreicht. Schubert, Beethoven, Schumann, Mendelssohn, Fanny Hensel, Wolf; sie alle haben Goethes Gedichte auf ihre Weise gelesen und in Musik gesetzt. Von Abschied und Vergänglichkeit handeln die Lieder, von Sehnsucht, Liebesglück und Liebesleid. Die Musik tritt dabei nicht hinter den Text zurück, sie interpretiert ihn, malt ihn aus.
Die ungewöhnliche Zusammenstellung der Lieder spannt einen Bogen von Beethoven bis heute. In anspruchsvollen a-cappella-Arrangements und mit Texten von und über Goethe zeigen die jungen Künsrler, dass Goethe heuts so aktuell ist wie damals – und treffen ihr Publikum mitten ins Herz.
Kurzfristigst musste für das Projekt eine neue Sopranistin gefunden werden. Wir freuen uns auf die Mitwirkung von Bibiana Nwobilo. Geboren in Nigeria und aufgewachsen in Kärnten, hat sich sie Sängerin als sehr vielseitig erwiesen: nicht nur im Operngenre beweist sie ihr musikalisches Können, sondern auch im Konzertfach ist sie als Sängerin tätig, zudem widmet sie sich regelmäßig zeitgenössischer Musik. Bibiana Nwobilo erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kulturpreis des Landes Kärnten für Musik, den Preis der Professor-Armin-Weltner-Stiftung in der Schweiz, sowie den Ersten Preis des Heinrich-Strecker-Wettbewerbes.