Di 26. Februar 2019

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

MUK.wien.kammerensemble

Gregor Seberg • Milan Turkovic | Das alles trägt der Wind von dannen

Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden


Interpreten

Programm

Das alles trägt der Wind von dannen Musik und Lyrik von Mozart bis Villon Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre zu „Die Hochzeit des Figaro“, KV 492; arrangiert als Harmoniemusik für 13 Bläser von Andreas N. Tarkmann Alexander Zemlinsky Humoreske. Schulstück für Bläserquintett (Rondo) György Ligeti Sechs Bagatellen für Bläserquintett François Villon Die Ballade von den allgemeinen Redensarten Die Ballade von den Armen und den Reichen Ballade, in welcher Villon allen seinen Dank abstattet Ballade über das Gleiche Die Ballade von den Lästerzungen — Pause — François Villon Im Sommer war das Gras so tief Eine kleine Ballade von dem Mäuslein, das in Villons Zelle Junge gebar Die Ballade vom guten und vom schlechten Lebenswandel Ballade von Villon und seiner dicken Margot Notwendige Nachschrift, mein Begräbnis betreffend Béla Bartók Rumänische Volkstänze arrangiert für Klarinette und Akkordeon von Duo Minerva Richard Strauss Serenade für 13 Blasinstrumente Es-Dur, op. 7

Zugaben

François Villon Ballade über François Villons Appell an das Parlament György Ligeti Bagatelle Nr. 4 - Komponieren macht so viel Spaß ja

Zyklus

High.Class II / 2

Wahl.Abonnement II

 

Veranstalter

Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

Service

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Das alles trägt der Wind von dannen

Im Kooperationskonzert mit der MUK – Musik und Kunst Privatuniversität Wien liest der österreichische Schauspieler und Kabarettist Gregor Seberg, der dem Fernsehpublikum vor allem aus der Fernsehserie SOKO Donau bekannt ist, Gauner- und Liebeslyrik von François Villon. Das Duo Minerva, das Ensemble mélLausch und das MUK.wien.kammerensemble spielen unter Dirigent Milan Turkovic kammermusikalische Miniaturen von Wolfgang Amadeus Mozart bis György Ligeti.

François Villon war ein Phänomen: Er war Dichter, Vagant und Krimineller. Dreimal saß er in der Todeszelle. Das letzte Mal wurde die Strafe in zehn Jahre Verbannung von Paris umgewandelt. Danach gab es von dem Dichter kein Lebenszeichen mehr. Heute gilt Villon als bedeutendster Lyriker des französischen Spätmittelalters. Mit viel Spottlust und Galgenhumor verfasste er Verse über seine Liebe zu den Frauen, seinen Hass auf die Obrigkeit und sein wildes und gefährliches Leben. 
Unter dem Titel „Das alles trägt der Wind von dannen“ rezitiert Georg Seberg Villons kühne Verse voller Sprachkraft. Dazu gesellt sich Kammermusik von György Ligeti und Béla Bartók. Flüchtig belebt vom Atemwind der Bläser verbindet sich diese in kammermusikalische Miniaturen gegossene Volkspoesie mit Villons deftigen Schilderungen von Messerstechereien und undankbaren Geliebten. Den Rahmen des Konzertes bilden Mozarts Figaro-Ouvertüre in erweiterter Harmoniemusikbesetzung und Alexander Zemlinskys Humoreske für Bläserquintett sowie zum Abschluss die bekannte Serenade, op. 7 für 13 Bläser von Richard Strauss.