Mo 26. November 2018

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

Duo Arcord

Haydn • Debussy • Popper

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Bemerkungen

In den Werken von Haydn, Debussy, Popper und Weinberg übernahm das Akkordeon den Klavier- bzw. Orchesterpart.

 

Ost West

Mit seiner nicht alltäglichen klanglichen Kombination aus Cello und Akkordeon begibt sich das Duo Arcord auf eine musikalische Reise zwischen Ost und West. Im Gepäck haben sie Werke von Joseph Haydn über Claude Debussy bis hin zu Dmitrij Schostakowitsch oder Mieczysław Weinberg.

„Die beiden Interpreten, oder besser gesagt ihre Instrumente verschmelzen miteinander und […] begegnen sich in einer innigen Umarmung. Wunderbar!“, schreibt „Klassik Heute“ über die fantasievollen Erzählungen, in denen Ana Topalovic und Nikola Djoric auf Cello und Akkordeon ihre Visionen klassischer Musikstücke Klang werden lassen. „Ana Topalovics und Nikola Djorics Kunst vereint zu gleichen Teilen Harmonie und Spannung: die beiden Interpreten oder besser gesagt ihre Instrumente verschmelzen miteinander und ergänzen sich auf das Vortrefflichste, sie begegnen sich in einer innigen Umarmung. Wunderbar!“ (Klassik Heute, 22. 4. 2016)
Eine überraschende Instrumentenkombination: Cello und Akkordeon. Saiten und Knöpfe scheinen für einander gemacht, als hätten sie sich nach dem Klang des jeweils anderen gesehnt. Ohne einen einzigen Ton des originalen Notentexts zu verändern, bringen Ana Topalovic und Nikola Djoric als Duo Arcord virtuose und zutiefst persönliche Versionen bekannter klassischer sowie zeitgenössischer Musikstücke auf die Bühne.
Ihr „Ost West“ genanntes Programm haben sie auch thematisch mit West und Ost geteilt. So besteht der 1. Teil des Programms aus Werken von Joseph Haydn, Claude Debussy und David Popper und der 2. Teil aus Werken von Mieczyesław Weinberg, Dmitrij Schostakowitsch und als Schlussstück „Kolo“ des 1982 in Serbien geborenen Komponisten Aleksandar Sedlar.
Denn einen besonderen Focus setzen die Künstler auf die Neue Musik. Wichtige Tondichter, wie Johanna Doderer und Gabriele Proy, widmeten dem Duo schon zahlreiche Kompositionen. Die Musikstücke, die einen Bogen vom Wiener Klassik bis hin zu der zeitgenössischen Musik spannen, erleben durch Ana Topalovic und Nikola Djoric eine Klangerneuerung  – erfrischend und selbstbewusst.