Di 11. Dezember 2018

19:30 Brahms-Saal, Musikverein

Bernarda Fink

Anthony Spiri • Nils Mönkemeyer | Schumann • Dvořák • Marx

Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden


Programm

Robert Schumann Märchenbilder, op. 113/1 In der Fremde, op. 39/1 Waldesgespräch, op. 39/3 Märchenbilder, op. 113/2 Im Walde, op. 39/11 Schöne Fremde, op. 39/6 Märchenbilder, op. 113/3 Mondnacht, op. 39/5 Märchenbilder, op. 113/4 Antonín Dvořák V národním tónu, op. 73 („Vier Lieder im Volkston”) Johannes Brahms Zwei Gesänge für eine Altstimme, Viola (Violoncello) und Klavier, op. 91 — Pause — Anton Lajović Mesec v izbi Benjamin Ipavec Božji volek V spominsko knjigo Lucijan Marija Škerjanc Beli oblaki Večerna impresija Pomladni dan Joseph Marx Durch Einsamkeiten Johannes Brahms Ungarischer Tanz Nr. 1 für Viola und Klavier; Fassung von Joseph Joachim He, Zigeuner, op. 103/1 Hochgetürmte Rimaflut, op. 103/2 Wißt ihr, wann mein Kindchen, op. 103/3 Lieber Gott, du weißt, op. 103/4 Antonín Dvořák Vier romantische Stücke, op. 75 - 2. Satz (Allegro maestoso) Johannes Brahms Brauner Bursche, op. 103/5 Röslein dreie in der Reihe, op. 103/6 Kommt dir manchmal in den Sinn, op. 103/7 Robert Schumann Rote Abendwolken ziehn am Firmament, op. 103/11

Zugaben

Richard Strauss Stiller Gang, op. 31/4 Carlos Guastavino Pueblito, mi pueblo Johannes Brahms Wiegenlied, op. 49/4

Service

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Rezensionen

Mittwoch, 12. Dezember 2018 | Die Presse / Gürtelschmied, Walter

Romantik mit einer Grande Dame des Liedgesangs

Im Musikverein glänzte die Mezzosopranistin Bernarda Fink.

Nach einer großen Karriere kam die slowenisch-argentinische Mezzosopranistin Bernarda Fink nochmals in den Brahmssaal, mit einem ausgeklügelten Monsterprogramm zum Thema Hochromantik, Spätromantik und ihre Ausläufer.

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Vielfältig verwurzelt

Ausstrahlung, Innigkeit und freilich der warme Wohlklang ihrer Stimme machen Konzerte mit Bernarda Fink zu unvergesslichen Ereignissen.  In ihrem Liederabend im Brahms-Saal singt sie lauter „Lieblingsstücke“. 

Sie gehört zu jenen, die sich eher rar machen im „Business“, speziell im Bereich der Oper; die zeitaufwendigen Begleitumstände szenischer Produktionen mag sie nur in Ausnahmefällen in Kauf nehmen. Wirklich zu Hause ist sie im Konzertsaal, aber auch diese Auftritte sind sorgsam gestaltete Ereignisse, die stets singulären Charakter haben, insbesondere ihre Liederabende. Trotz dieser Zurückhaltung zählt Bernarda Fink zu den unverwechselbaren Größen im Musikleben. Dank der Schönheit und Wärme ihrer Stimme, der Innigkeit ihres Ausdrucks und der persönlichen Integrität, die sie ausstrahlt, bleibt sie in den Köpfen und Herzen des Publikums verankert, ganz ohne fortwährende Präsenz und hektische PR-Aktivität.  


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