Mi 03. Oktober 2018

19:30 Großer Saal, Musikverein

Wiener Symphoniker

Stéphane Denève | Ibert • Berlioz • Respighi

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Rezensionen

Freitag, 05. Oktober 2018 | Wiener Zeitung / Hirschmann, Katharina

Geschönte Spielwiese

Symphoniker unter Stéphane Denève im Musikverein.

Wie das Dirigat des französischen Dirigenten Stéphane Denève gestaltete sich das Programm, in dem vorwiegend Werke des 20. Jahrhunderts standen, betont energisch. Im Hinblick auf die musikalische Interpretation gab es zweierlei: Einerseits viel betonter Kitsch und Pomp. Andererseits konnte man auch ruhige Momente belauschen, in denen der Charakter der Werke spürbar wurde.

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Spannende Österreich-Premiere

Neue Musik! Selbstverständlich ja – aber nicht, weil sie neu ist. Es geht, sagt der Dirigent Stéphane Denève, um die fantastischen Qualitäten, die in ihr stecken können. So wie in der Neuen Musik von Guillaume Connesson … 

Wer das neue Violinkonzert von Connesson „blind“ höre, schrieb das Magazin „Gramophone“, käme niemals auf die Idee, dass dies die Musik eines Franzosen aus der Post-Boulez-Zeit sei. Keine Spur von seriellen Subtilitäten. Connesson selbst gibt denn auch unumwunden zu, dass ihm Schostakowitsch, John Adams, Pop und Jazz mehr bedeuten als seine hochintellektuellen Vorgänger … Mit den Wiener Symphonikern und dem Geiger Renaud Capuçon präsentiert Denève nun Connessons faszinierendes Violinkonzert erstmals in Österreich. Weiters auf dem Programm: Musik von Ibert, Berlioz und Respighis klangmächtige „Pini di Roma“.