Mi 22. Mai 2019

19:30 Brahms-Saal, Musikverein

Minetti Quartett

Harriet Krijgh | Arenskij • Schubert

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Eine Art Gipfeltreffen

Es wird eine Art Gipfeltreffen, wenn das Minetti Quartett und Harriet Krijgh einander im Brahms-Saal zur Kammermusik begegnen. Das österreichische Streichquartett wie auch die niederländische Cellistin mit niederösterreichischen Wurzeln betraten dieses Podium in den Konzerten der Gesellschaft der Musikfreunde erstmals als ECHO „Rising Stars“ und kehren nun als Künstler von internationalem Rang gemeinsam wieder.

Anlass für dieses Gipfeltreffen ist ein Werk, das die Konventionen des Streichquartetts durchaus sprengt. Unter dem Eindruck von Peter Iljitsch Tschaikowskijs Tod brachte Anton Arenskij ein Quartett zu Papier, für das er eine denkbar ungewöhnliche Besetzung wählte: Violine, Viola und zwei Violoncelli. Damit legte er das Gewicht seiner Gemütslage entsprechend auf das tiefe Register, ließ aber doch das erste Cello sich singend immer wieder aufschwingen in die mittlere und hohe Lage. Harriet Krijgh, bekannt für ihr beseeltes Spiel, ist hier ideale Partnerin für das Minetti Quartett, das nach der Pause Schuberts Streichquartett D 887 musiziert.