So 30. September 2018

19:30 Großer Saal, Musikverein

Tschaikowskij-Symphonieorchester Moskau

Vladimir Fedosejev | Peter Iljitsch Tschaikowskij

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Bemerkungen

Ouvertüre solennelle „Das Jahr 1812” von Tschaikowskij wurde in russischer Sprache aufgeführt.

 

Rezensionen

Montag, 01. Oktober 2018 | Wiener Zeitung / Elster, Rainer

Tschaikowsky mit Rarität

Klavierkonzert in G-Dur im Wiener Musikverein.

Spricht man von Tschaikowskys Klavierkonzert, meint man im Allgemeinen sein b-Moll-Konzert. Der Komponist hat aber zwei weitere Klavierkonzerte geschrieben. Das zweite in G-Dur war nun im Wiener Musikverein zu hören. Mit Interpreten, die mit diesem selten zu hörenden Werk wohlvertraut sind: das Tschaikowsky Symphonieorchester Moskau und Chefdirigent Vladimir Fedosejev.

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1812

1812. So markant war das Jahr, dass Peter Iljitsch Tschaikowkij seiner aufrauschenden, ja donnernden Ouverture solennelle op. 49 nur diesen Titel zu geben brauchte, „1812“, ohne jeden weiteren Zusatz. Viel tat sich in diesem Epochenjahr – auch in Wien, in dem damals die Gesellschaft der Musikfreunde gegründet wurde. 1812: ein Zeitpanorama, skizziert von Thomas Leibnitz. 

Russland, 1812. Die Auseinandersetzungen zwischen Napoleon und den anderen europäischen Mächten streben einem historisch einmaligen Höhepunkt zu; Napoleon, der sich die deutschen Fürsten, den österreichischen Kaiser und den preußischen König gefügig gemacht hat und somit über den Großteil Europas gebietet, sieht neben England nur noch einen bedeutenden Gegner, der ihm aus sicherer Entfernung Widerstand leistet: den russischen Zaren Alexander I. und sein riesiges russisches Reich, das vermutlich auch in den kommenden Jahren sein Widerpart sein wird und ihm durch neue Bündnisse mit seinen widerwilligen Partnern gefährlich werden kann. Und in dieser Situation gibt es für Napoleon, der sein Leben im Krieg verbracht hat, nur eine Konsequenz: Er wird Russland angreifen und damit seine Herrschaft unantastbar machen.

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