So 31. März 2019

19:30 Großer Saal, Musikverein

Münchner Philharmoniker

Valery Gergiev | Rihm • Bruckner

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Rezensionen

Montag, 01. April 2019 | Der Standard / Ender, Daniel

Münchner Philis mit Rihm und Bruckner im Musikverein

Wolfgang Rihms "Transitus III" wurde vom Orchester nobilitiert, trat aber auf der Stelle – Fahrt nahm man bei Anton Bruckner auf

Es wäre erfreulich, wenn so etwas im Konzertsaal Normalität wäre: ein gewichtiges Werk eines Zeitgenossen, kombiniert mit einem Beitrag aus der Geschichte, sinnig ergänzt dank gemeinsamer Bezugspunkte.

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Münchner Bruckner-Tradition

München war die Stadt, in der Anton Bruckner mit seinen Symphonien die größten Erfolge feierte, die ihm zu Lebzeiten vergönnt waren. Die Bruckner-Tradition der Münchner Philharmoniker ist legendär und strahlt einmal mehr nach Wien aus: Ende März dirigiert Chefdirigent Valery Gergiev Bruckners Vierte im Großen Musikvereinssaal.

Ihren Ruf als Bruckner-Orchester haben die Münchner Philharmoniker seit ihren Gründungstagen kontinuierlich gepflegt und bestätigt – zunächst unter der Leitung des Bruckner-Schülers Ferdinand Löwe und seither etwa unter Siegmund von Hausegger, Oswald Kabasta, Sergiu Celibidache und Christian Thielemann. Nun ist es Chefdirigent Valery Gergiev, der diese Tradition fortsetzt und mit den Münchnern derzeit eine Gesamtaufnahme der Bruckner-Symphonien in der Stiftskirche St. Florian erarbeitet. Beim Wien-Gastspiel steht die Vierte, die „Romantische“, auf einem der Programme – im Verein mit Wolfgang Rihms Auftragswerk „Transitus III“, das zum ersten Mal in Österreich erklingt.

Lesen Sie auch den Artikel "Innere Freiheit" aus unserem Musikfreunde Magazin.