So 17. März 2019

19:30 Großer Saal, Musikverein

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Mariss Jansons | Dvořák • Strawinsky

Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden


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Bemerkungen

An Stelle der ursprünglich geplanten 7. Symphonie wurde die 9. Symphonie von Antonín Dvořák aufgeführt.

 

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Romantiker in klassischer Gestalt

Mariss Jansons 

München im Glück. Mariss Jansons, Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks seit 2003, wird nach einer weiteren Vertragsverlängerung bis mindestens 2024 in München bleiben. Eine Erfolgsgeschichte setzt sich fort, in der sich musikalische und menschliche Qualitäten spiegeln. Sie sind nicht zu trennen – schon gar nicht bei Mariss Jansons. 

Angst war der dunkle Schatten auf dem Leben des jungen Mariss Jansons, der sich heute einen glücklichen Menschen nennt. Das aber war ihm nicht in die Wiege gelegt, als er am 14. Januar 1943 – als Sproß einer lettischen Musikerfamilie – in Riga geboren wurde. Sein Vater Arvid Jansons war Dirigent, seine Mutter Iraida Sängerin an der Oper in Riga. Sie entstammte einer jüdischen Familie und musste ihren Sohn in einem Versteck zur Welt bringen, waren doch ihr Vater und Bruder im Rigaer Ghetto umgekommen. Fast die gesamte jüdische Bevölkerung Lettlands – 90 Prozent – wurde während der nationalsozialistischen Besatzung ermordet. Die Rückeroberung Lettlands durch die Sowjetunion am Ende des Zweiten Weltkriegs bescherte der Bevölkerung indessen kaum ein besseres Los. Nach dem Tode Stalins besserten sich die Verhältnisse, aber der Druck des sowjetischen Systems lastete weiterhin auch auf der Kultur. 

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