Mi 06. Juni 2018

10:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

Musik - die offene Frage

Ein Tag für Leonard Bernstein | Symposion

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Programm

Musik - die offene Frage - Ein Tag für Leonard Bernstein Symposion 10:00 Begrüßung: Thomas Angyan Leonard Bernstein Aus den „Anniversaries“ - gespielt von Christoph Eggner Einführung ins Thema: Constanze Wimmer 10:30 Vortrag Hendrikje Mautner-Obst: Leonard Bernstein in der Rezeption als Vermittler 11:00 Video-Ausschnitt: Anfang des ersten Young People's Concert: What does music mean? Video-Ausschnitt: Aus: Leonard Bernstein Omnibus Musical Lectures: The Genesis of Beethoven 5th symphony 11:10 Podium „Die Kunst der Vermittlung“ Leonard Bernstein verkörperte den Dirigenten als Performer und Vermittler, um dem Publikum die Vielschichtigkeit von Musik zu erschließen. Welche Wege werden heute beschritten? Constanze Wimmer im Gespräch mit Markus Poschner, Désirée Hornek und Lilian Genn 11:50 Diskussion mit dem Publikum — Pause — 13:30 Vortrag Jamie Bernstein: Artist as Teacher Leonard Bernstein Aus den „Anniversaries“ 14:15 Zahlen & Fakten zu Publikumsentwicklung, Ausbildungssituation und Konzertformaten: Michael Huber & Constanze Wimmer 14:45 Video-Ausschnitt: Aus: Harvard Lectures Nr. 3: The Unanswered Question 15:00 Podium „Hör-Pfade in ein Musikstück“ Leonard Bernstein wählte seine Programme für Konzerte für Kinder und Einführungen immer aus der Musik selbst und ließ das Publikum auf diese Weise unmittelbar in die Werkstatt der Komponisten blicken. Welche Wege gehen Komponisten, Musiker und Dramaturgen im heutigen Konzertbetrieb? Constanze Wimmer im Gespräch mit Emmanuel Tjeknavorian, Helmut Schmidinger und einem Dramaturgen 15:30 Diskussion mit dem Publikum 15:45 Zusammenfassung – Ausblick

Service

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Bemerkungen

Bei dem Symposium gibt es eine simultane Englischübersetzung - at the symposium there is a simultaneous English translation.

 

Lennie - unerreicht und unvergessen

Wien und den Wienern schenkte Leonard Bernstein in gut vier Jahrzehnten eine Fülle von musikalischen Sternstunden. Hartmut Krones war als aktiver Musiker dabei und verknüpft seine persönlichen Erlebnisse mit dem Blick des Wissenschaftlers auf Bernsteins Werk. 

16. April 1968: Der Autor dieser Zeilen, junger Musikstudent und Obmann des Wiener Jeunesse-Chores, wartet vor dem Musikverein mit einigen anderen jungen „Offiziellen“ auf jenen Musiker, der mit den Wiener Philharmonikern, einem Sängerknaben und „uns“ in einigen Tagen ein denkwürdiges Konzert bestreiten wird: auf Leonard Bernstein, der bald mit einem Pulk von Dienstbeflissenen auftaucht, diese aber abschüttelt und uns sofort zu verstehen gibt, sich sehr auf die erste Probe seiner „Chichester Psalms“ mit einem jungen Chor zu freuen. 

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