Fr 01. Dezember 2017

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

Max Müller

Alliance Quartett Wien | Geschichte eines Nussknackers

Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden


Interpreten

Programm

Alexandre Dumas der Ältere Geschichte eines Nussknackers Musik von Peter Iljitsch Tschaikowskij; bearbeitet von Anselm Schaufler Teile aus der Ballettmusik „Der Nussknacker“, op. 71 sowie weitere Werke von Peter Iljitsch Tschaikowskij Ouverture miniature Marsch der Zinnsoldaten „Mein Schutzgeist, mein Engel, mein Lieb“ „Ich wollt, meine Schmerzen ergössen sich“ Aus: Zwei Romanzen Schlacht Schokolade - Spanischer Tanz Fanfare: Polonaise en miniatur aus „Eugen Onegin“ Coda — Pause — Tee - Chinesischer Tanz Mirlitons Mère Chigogne Trepak Pas de deux Sérénade „Morgendüftlein, wohin ziehst du“ Aus: Sechs französische Lieder, op. 65 Blumenwalzer Finale und Apotheose

Service

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Bemerkungen

Textfassung und Konzeption: Max Müller.

 

Weihnachtliches mit Biss

„Der Nussknacker“, präsentiert von Max Müller

Ein Wanderer zwischen den Welten ist der Nussknacker, den E. T. A. Hoffmann, der große Fabulierer, als literarische Figur auf den Weg gebracht hat. In Frankreich wurde er ebenso heimisch wie in Russland. Nun kommt er, welterfahren, in den Musikverein. Max Müller erzählt seine Geschichte. 

Aber Kinder, ihr verlangt ja von mir das Schwerste, was es auf der Welt gibt: ein Märchen! Das geht zu weit! Verlangt von mir die ,Odyssee‘, verlangt die ,Aeneis‘, verlangt ,Das befreite Jerusalem‘ und ich füge mich darein; aber ein Märchen! Teufel! Perrault und die Brüder Grimm sind andere Männer als Homer, Vergil und Tasso, und der kleine Däumling ist ein weit originelleres Wesen als Achilles, Turnus oder Rinaldo.“ 
Teufel – ein Märchen! Der Ich-Erzähler lässt sich dann aber doch erweichen und erzählt den Kindern ein Märchen: kein eigenes, auch keines von den Brüdern Grimm, sondern eines vom Teufels-Hoffmann, dem Romantiker aus dem ostpreußischen Königsberg. 

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