Do 05. April 2018

19:30 Brahms-Saal, Musikverein

Wiener Brahms Trio

Julian Rachlin • Lawrence Power | Mahler • Brahms • Franck

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Bemerkungen

An Stelle von Jasminka Stančul übernahm Itamar Golan den Klavierpart in dem Konzert; an Stelle des Klavierquartetts Nr. 1 g-Moll, op. 25 von Brahms wurde das Klavierquintett f-Moll, op. 34 von Brahms aufgeführt.

 

Brahms mit Mozart-Resonanz

Um dieses exquisite Kammermusikkonzert zu präsentieren, könnten wir, ganz apart, bei Mozart und seiner großen g-Moll-Symphonie beginnen. Wie dies? Das Autograph dieser berühmten Mozart-Symphonie kam einst aus dem Nachlass von Johannes Brahms ins Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde. Brahms aber erhielt das kostbare Manuskript als Geschenk, weil er der Landgräfin Anna von Hessen das Autograph seines Opus 34 zugeeignet hatte. Die gräfliche Dame war vollkommen hingerissen von diesem Werk. Nur Mozart, fand Gräfin Anna, konnte da ein Äquivalent sein! Brahms’ Opus 34 steht nun im Zentrum dieses Konzerts im Brahms-Saal, bei dem noch zwei weitere Gipfelwerke der Kammermusik auf dem Programm stehen: der überlieferte Satz des Klavierquartetts, das Gustav Mahler für das beste seiner Jugendwerke hielt, und César Francks aufwühlendes f-Moll-Klavierquintett. 

Lesen Sie auch den Artikel "Der stille Grenzüberschreiter" über César Franck aus unserem Musikfreunde Magazin.