Mo 12. Februar 2018

18:30 Brahms-Saal, Musikverein

Ensemble Wien

Nikola Djorić | Bach • Dvořák • Piazzolla

Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden


Programm

Ensemble Wien und virtuoses Akkordeon - Neues von Bach bis Piazzolla Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre zur Oper „La clemenza di Tito“, KV 621; arrangiert von Georg Schmetterer Joseph Haydn Streichquartett A-Dur, Hob. III:24 Johann Sebastian Bach Konzert für Cembalo und Streicher d-Moll, BWV 1052 — Pause — Antonín Dvořák Terzetto C-Dur, op. 74 Moriz Kässmayer Drei Wiener Lieder für Streichquartett Isaac Albéniz Asturias, op. 47/5 aus der „Suite Española” (Leyenda) Astor Piazzolla aus den „Five Tango Sensations“ Asleep - Anxiety - Fear

Zugaben

Antonín Dvořák Fünf Bagatellen, op. 47 - Nr. 1 Allegro scherzando Aleksandar Sedlar Kolo

Service

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In einem anderen Licht

Nikola Djorić und das Akkordeon

Durch Interpreten wie Nikola Djorić findet das Akkordeon mehr und mehr Zugang zu den großen Bühnen der Klassikwelt. Im Musikverein war der Wahlwiener bereits einige Male zu Gast. Mit dem Ensemble Wien spielt er nun Musik von Bach bis Piazzolla.

In Nikola Djorićs Heimat Serbien ist das Akkordeon so etwas wie ein Nationalinstrument. In jedem dritten Haushalt, schätzt Djorić gibt es eines. Auch seine Mutter spielt Akkordeon und war in ihrer Jugend „ziemlich erfolgreich“, wie der Sohn nicht ohne Stolz erzählt. „Sie hat damals beim Wettbewerb in Pula den Ersten Preis von ganz Jugoslawien gewonnen.“ Aus familiären Gründen – „das waren andere Zeiten“ – durfte sie das Instrument allerdings nicht studieren, sondern wandte sich der Wirtschaft und dem Bankwesen zu. Musik war dennoch omnipräsent in Nikola Djorićs Elternhaus. Der Vater ist Sänger, genauer gesagt: Volksmusiksänger. „In der Balkanregion“, sagt der junge Musiker, „ist das eine ganz besondere Spezies von Künstlern. Für sie gibt es keine Schule, sie lernen alles nach Gehör.“

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