Di 23. Jänner 2018

19:30 Brahms-Saal, Musikverein

Clemencic Consort

René Clemencic | Jacques Arcadelt

Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden


Programm

Jacques Arcadelt Il bianco e dolce cigno - Der weiße und süße Schwan. Madrigale und Chansons der Renaissance Motetten Jacques Arcadelt Benedixit Deus Noe (Gott segnete Noah) Josquin Desprez Clama ne cesses I Jacques Arcadelt Magnificat primi toni (Gesang der Seligen Jungfrau Maria) Meine Seele preist die Größe des Herrn Regina caeli laetare (Freue dich, Himmelskönigin) Josquin Desprez Clama ne cesses II Jacques Arcadelt Lamentationes Jeremiae Prophetae (Klagen des Propheten Jeremias) O sacrum convivium (O Heiliges Gastmahl) Josquin Desprez Clama ne cesses III Jacques Arcadelt Hodie beata virgo (Heute brachte die selige Jungfrau) Lobgesang Simeons im Tempel Gaudent in caelis (In den Himmeln freuen sich) — Pause — Madrigale Diego Ortiz Recercada sobre „O felici occhi miei d’Arcadelt“ Jacques Arcadelt Madonna, al volto mio (Madonna, o neiget euch) Hor che’l ciel e la terra (Es schweigen Himmel und Erde) Il bianco e dolce cigno (Der weiße liebliche Schwan) Valentin Bakfark Che piu foc’ al mio foco d’Arcadelt. Intabulatura/Instrumentalfassung (Intavolierung) eines Madrigals von Arcadelt Chansons Jacques Arcadelt Dieu des amants (Gott der Liebenden) Amour a pouvoir sur les dieux (Amor hat Macht über die Götter) Franc berger pour soulager (Verkündigung Christi Geburt an die Hirten) Valentin Bakfark Il ciel che, rado, d’Arcadelt. Intabulatura/Instrumentalfassung (Intavolierung) eines Chansons von Arcadelt Madrigale Jacques Arcadelt Solo e pensoso (Allein in Gedanken versunken) Si liet´alcun (Ob jemals einer so froh)

Service

Programm drucken

Wege des Geistigen

René Clemencic

René Clemencic wird neunzig Jahre alt. Ein Gespräch über die Kunst, das Leben und den Tod.

Wer René Clemencic in seiner Altwiener Wohnung besucht, betritt ein Universum. Der Musiker, der als Originalklang-Pionier der ersten Stunde in sechzig Jahren die Szene mit geprägt hat, präsentiert sich hier nicht als Sammler von historischen Instrumenten, sondern von bildender Kunst. Skulpturen drängen sich schon im En­tree. Da bäumt sich übermütig die rot gepunktete Pferdegöttin Epona von Elisabeth von Samsonow, dort sind Büsten von Tilgner und Zumbusch versammelt, und so geht es auf 180 Quadratmetern, umrahmt von deckenhohen, prall gefüllten Bücherregalen, weiter. Eine monumentale Marmorgruppe aus der italienischen Renaissance und das suggestive Spiralbild einer Aborigines-Künstlerin, barocke Heilige inmitten von ethnologischen Ahnenfiguren, kunstvoll geschmückten Tierschädeln und imposanten Buddha-Statuen, eine abgewitterte Pietà neben einer mit roter Seide überzogenen modernen Gips-Plastik.

weiterlesen