Fr 24. November 2017

19:30 Großer Saal, Musikverein

Wiener Philharmoniker

Daniel Barenboim | Liszt • Mahler

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Rezensionen

Sonntag, 26. November 2017 | Der Standard / Ender, Daniel

Philharmoniker: Naturgewalt und Kraftakt

Philharmonisches mit Martha Argerich im Musikverein

Viel zu oft besteht ein Klassikkonzert aus Bravheit und Routine, liefern Interpreten kühle und inspirationsgedämpfte Perfektion. Martha Argerich wirkt hingegen noch immer wie eine Naturgewalt voller Kraft und Präsenz.

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Montag, 27. November 2017 | Wiener Zeitung / Meier, Malina

Versunken in Klangfluten

Wiener Philharmoniker, Martha Argerich und Daniel Barenboim mit Liszt und Mahler.

Für ihr viertes Abo-Konzert am Samstagnachmittag im Musikverein hatten sich die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Daniel Barenboim ein äußerst forderndes Programm vorgenommen: Das Erste Klavierkonzert von Liszt, dessen Uraufführung 1855 eher mäßigen Erfolg erzielte, und Mahlers Siebente Symphonie, ein sprichwörtlich musikalischer Brocken. Die Stücke meisterten sie mit solcher Hingabe, dass es Zuhören zum Genuss wurde.

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Samstag, 25. November 2017 | Die Presse / Sinkovicz, Wilhelm

Jugendliche Virtuosität & Mahler-Offenbarung

Gipfeltreffen: Martha Argerich und Daniel Barenboim am philharmonischen Wochenende.

Das waren in Wahrheit zwei Musikvereinskonzerte. Das eine: Martha Argerich musizierte mit den Philharmonikern eines der pianistischen Schlachtrösser ihrer Jugend, Liszts Es-Dur-Konzert – und sie hat sich ihre virtuose Meisterschaft und interpretatorisch zupackende Frische vollständig erhalten.

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Die Wahrsagung zerreißt nicht

Zu Gustav Mahlers Siebter Symphonie

Nach Liszts Erstem Klavierkonzert mit Martha Argerich als Solistin dirigiert Daniel Barenboim am Pult der Wiener Philharmoniker Mahlers Siebte Symphonie. Den musikalischen Zeichen in diesem Werk müsse man sich öffnen wie einem Orakel, schreibt Georg-Albrecht Eckle – und deutet dieses für die „Musikfreunde“.

Wie keine sonst aus dem Kosmos der Mahler’schen Symphonien hat die Siebte von Anbeginn verstört. Damals, als sie erschien, beirrte das Opus durch seinen musikalischen Eigensinn. Heute erkennen wir, dass Mahlers Musik die unmittelbare Geschichte nach ihr, den Wandel der Welt, die Weltkriege, den Holocaust in sich trug und für uns jetzt wiederum Botschaften enthält, die zu unserer Zukunft gehören – einzig vergleichbar den sprachlichen Prophetien Hölderlins. Man muss sich den musikalischen Zeichen Mahlers öffnen wie einem Orakel: „Göttliches trifft Unteilnehmende nicht./ Dann mögen sie rechnen/ Mit Delphi.“ Lesen wir bei Hölderlin.

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