Fr 11. Mai 2018

19:30 Großer Saal, Musikverein

Daniel Barenboim • Martha Argerich

Claude Debussy

Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden


Programm

Robert Schumann Studien für den Pedalflügel. Sechs Etuden in canonischer Form, op. 56; für zwei Klaviere bearbeitet von Claude Debussy Claude Debussy Six Epigraphes antiques En blanc et noir — Pause — Claude Debussy Prélude à l´après-midi d´un faune. Eglogue pour Orchestre d`après Mallarmé („Der Nachmittag eines Fauns”); Fassung für zwei Klaviere vom Komponisten „Lindaraja” für zwei Klaviere La Mer. Drei symphonische Skizzen für Orchester; bearbeitet für zwei Klaviere vom Komponisten

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Rezensionen

Sonntag, 13. Mai 2018 | Die Presse / Sinkovicz, Wilhelm

Argerich musizierte mit Barenboim den "gesamten" Debussy

Ein brillanter Abend zweier großer Pianisten an zwei Steinway-Flügeln.

Der „Barenboim-Argerich-Zyklus“ der Gesellschaft der Musikfreunde kulminierte im Duoabend der Künstler. Die beiden Argentinier kennen einander von Kindesbeinen an und haben sich vor einiger Zeit zu einem weltweit umjubelten Klavierduo zusammengefunden.

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Der scheue Revoluzzer

Im Debussy-Jahr 2018 taucht Daniel Barenboim tief in den musikalischen Kosmos dieses Komponisten ein. In drei Konzertprogrammen kombinieren er und die Staatskapelle Berlin Bekanntes mit selten oder kaum gespielten Werken, gefolgt von einem Klavierabend, den Barenboim mit Martha Argerich gibt. Stationen einer Entdeckungsreise zu Claude Debussy.

Die Würde unseres Menschseins liegt im Streben nach der Freiheit, welche die Natur uns geschenkt hat.“ So heißt es in der Aufzeichnung eines Gesprächs, das Claude Debussy mit dem Romancier Pierre Louÿs geführt hat: wohl ein Schlüsselsatz zum Verständnis des Künstlers und Menschen, der in seinem nicht sehr langen Leben – er starb 1918 mit 55 Jahren an Krebs – vieles umgekrempelt hat, was in der Musik seiner Zeit strenges Gesetz war. Aus der Natur, auch aus anderen Musikkulturen empfing Debussy seine Anregungen, nicht um sie abzubilden oder nachzuahmen.

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