So 28. Oktober 2018

19:30 Großer Saal, Musikverein

Concerto Köln

Mayumi Hirasaki • Giuliano Carmignola | Avison • Bach • Vivaldi

Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden


Programm

Evaristo Dall´Abaco Concerto d-Moll, op. 2/1 Charles Avison / Domenico Scarlatti Concerto aus „12 Concertos in Seven Parts“ nach Cembalosonaten von Domenico Scarlatti D-Dur Nr. 6 Johann Sebastian Bach Konzert für zwei Violinen, Streicher und Basso continuo d-Moll, BWV 1043 — Pause — Antonio Vivaldi Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten”)

Zugaben

Antonio Vivaldi Concerto g-Moll, op. 8/2 (RV 315) - „L´Estate” („Der Sommer”) - 3. Satz (Presto) Johann Sebastian Bach Konzert für zwei Violinen, Streicher und Basso continuo d-Moll, BWV 1043 - 3. Satz (Allegro)

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Rezensionen

Montag, 29. Oktober 2018 | Wiener Zeitung / Hirschmann, Katharina

Spiellust und Scherze

Das Concerto Köln gastierte im Musikverein.

Giuliano Carmignola zählt mittlerweile zu den Altmeistern der Barockinterpreten. Er stand gemeinsam mit dem Concerto Köln auf der Bühne des Wiener Musikvereins und bei aller Seriosität, mit der hier musiziert wird, bedeutet der zu Scherzen aufgelegte Carmignola nebenbei mit Gesten und Blicken, dass es ihm auch um den Spaß geht.

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Musikalische Erleuchtung

Vivaldis Violinkonzerte „Die vier Jahreszeiten“ – im Italienischen so wohlklingend „Le quattro stagioni“ – stehen auf dem Programm, wenn Giuliano Carmignola, Leitfigur des barocken Violinstils, mit Concerto Köln im Musikverein gastiert … 

Es war ein Geniestreich, der Antonio Vivaldi mit seinen „Quattro stagioni“ gelang: die Jahreszeiten, festgehalten in höchst virtuoser und effektvoller Musik – frühe Programmmusik gewissermaßen, vier Konzerte, denen der Komponist vermutlich selbst verfasste Sonette voranstellte. Für den italienischen Geiger Giuliano Carmignola waren Vivaldis „Jahreszeiten“ nach jahrelanger Beschäftigung mit dem Repertoire des 19. und 20. Jahrhunderts „die Erleuchtung“ und gaben in seiner höchst ungewöhnlichen Laufbahn den Ausschlag für seine „Rückkehr“ zum barocken Repertoire. Von dieser Laufbahn ist in den „Musikfreunden“ zu lesen: Aus Liebe zur Musik.

Lesen Sie auch den Artikel "Aus Liebe zur Musik" aus dem Musikfreunde Magazin.