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Do 11. Jänner 2018

19:30 Großer Saal, Musikverein

Wiener Philharmoniker

Gustavo Dudamel | Mahler • Berlioz

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Rezensionen

Montag, 15. Jänner 2018 | Wiener Zeitung / Meier, Andreas

Die Hexen hexten

Gustavo Dudamel dirigierte die die Philharmoniker.

Gustav und Gustavo: Manchmal kann ein einzelner Buchstabe einen großen Unterschied bedeuten. Während Gustav Mahler selbst als akribischer und detailversessener Dirigent seiner Werke bekannt war, manövrierte Gustavo Dudamel im Musikverein über weite Strecken großflächig durch das Adagio von dessen Zehnter Symphonie.

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Freitag, 12. Jänner 2018 | Der Standard / Ender, Daniel

Gustavo Dudamel und die Philharmoniker: Gemeinsame Lust an Sinnesfreuden - derstandard.at/2000072162550/Gustavo-Dudamel-und-die-Philharmoniker-Gemeinsame-Lust-an-Sinnesfreuden

Der Shootingstar aus Venezuela dirigiert die Wiener Philharmoniker im Musikverein.

In Luzern begann 2007 ihre Zusammenarbeit, es folgten die Salzburger Festspiele, 2010 dann die ersten Wiener Auftritte und eine Soiree mit anschließenden USA-Terminen. Wieder ein Jahr später dann der Ritterschlag mit einem Abonnementkonzert, 2012 das Sommernachtskonzert vor Schloss Schönbrunn und nach einer langen Reihe weiterer Konzerte schließlich 2017 das Neujahrskonzert.

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Denkmäler der Liebe

Autobiographisches bei Berlioz und Mahler

Mitte Jänner dirigiert Gustavo Dudamel am Pult der Wiener Philharmoniker Gustav Mahlers Adagio aus der Zehnten Symphonie und Hector Berlioz’ „Symphonie fantastique“ – zwei Werke mit starken autobiographischen Bezügen. Thomas Leibnitz hat ihnen nachgespürt.

Kann Musik ein Leben schildern? Die Frage wurde in langen Perioden der Musikgeschichte nicht gestellt, geschweige denn beantwortet. Schwer vorstellbar, einer Sonata da Chiesa des 18. Jahrhunderts autobiographische Aufschlüsse zum Komponisten entnehmen zu können. Musik musste in der Ausformung ihres Mitteilungs- und Bedeutungspotenzials eine lange und komplexe Entwicklung durchmachen, bis sie so differenziertes Sprachvermögen entwickelte, dass Richard Strauss lässig bemerken konnte, er sei fähig, auch ein Krügel Bier in Töne zu setzen. Nun, das hat Strauss nicht getan, aber seiner rätselratenden Nachwelt hinterließ er zwei Werke, die als musikalische Autobiographien deutbar sind, die „Sinfonia domestica“ und das „Heldenleben“, einen bürgerlichen und einen heroischen Lebenslauf – und das aufgegebene Rätsel liegt in der Frage, ob und in welchem Maß Strauss hier tatsächlich von sich selbst sprach und nicht von Fährnissen und Glücksmomenten menschlicher Existenz überhaupt.

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