Do 17. Mai 2018

19:30 Großer Saal, Musikverein

Wiener Symphoniker

Manfred Honeck | Beethoven • Schostakowitsch

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Rezensionen

Donnerstag, 17. Mai 2018 | Wiener Zeitung / Eigl, Marion

Absolute Meisterschaft

Igor Levit mit den Wiener Symphonikern.

Im Dezember 2011 musizierte Igor Levit erstmals mit den Wiener Symphonikern. Im Münchner Gasteig, anstelle des erkrankten Radu Lupu. Seither war es aus dispositorischen Gründen zu keiner Zusammenarbeit mehr gekommen. Dieser Tage war es nun endlich wieder soweit, abermals mit Beethovens Fünftem Klavierkonzert - einem Werk, in dem Levit seine absolute Meisterschaft ausspielen kann. Seine klanglichen Möglichkeiten sind unglaublich mannigfaltig, vor allem im Diskant produziert er atemberaubend schöne Töne.

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Höchste Meriten

60 ist kein Alter, schon gar nicht für einen Dirigenten. In der Klasse der quasi Alterslosen kann diese Zahl nur eine kleine Wegmarke bedeuten: Anlass vielleicht, sich ein wenig Rückschau aufs Erreichte zu gönnen. Bei Manfred Honeck, der im September sechzig wird, zeigt solch ein Blick die schönsten Resultate. Zehn Jahre dauert jetzt seine Erfolgsgeschichte mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra. Dass es sich wahrlich um eine Erfolgsgeschichte handelt, wurde erst kürzlich wieder glanzvoll bestätigt: Honeck, bei den Classical Music Awards 2018 als „Artist of the Year“ ausgezeichnet, gewann mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra gleich zwei Grammys. Seine Einspielung von Schostakowitschs Fünfter Symphonie erhielt die höchste Auszeichnung der Klassikwelt nicht nur als technisch beste Aufnahme, sondern auch als „Best Orchestral Performance“. Im Mai gastiert der gebürtige Vorarlberger wieder bei den Wiener Symphonikern. Auf dem Programm steht auch jenes Werk, das ihm jetzt höchste Meriten eintrug: Schostakowitschs Fünfte.