Sa 17. März 2018

19:30 Großer Saal, Musikverein

Wiener Symphoniker

Vladimir Fedosejev | Chopin • Schostakowitsch

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Zyklus

Wiener-Symphoniker-Zyklus A / 4

Jeunesse Abo 08 Klavierkonzerte

 

Veranstalter

Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Jeunesse

Service

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Klingende Abrechnung

Vladimir Fedosejev dirigiert Schostakowitschs Zehnte

Mit seiner 1953 komponierten Zehnten Symphonie hinterließ Dmitrij Schostakowitsch der Musikwelt eine eindrucksvolle Abrechnung mit dem Diktator Stalin, der im März jenes Jahres gestorben war. Vladimir Fedosejev dirigiert das Opus am Pult der Wiener Symphoniker. 

Ein Programm in einer Tonart? Am 17. und 18. März musizieren die Wiener Symphoniker unter Vladimir Fedosejev Chopins Erstes Klavierkonzert mit Elisabeth Leonskaja als Solistin und nach der Pause Dmitrij Schostakowitschs Zehnte Symphonie. Beide Werke stehen in e-Moll, einer Tonart, über die im Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts schon einmal eine publizistische Groteske ausgetragen wurde. Der gefürchtete Kritiker der „Neuen freien Presse“, Eduard Hanslick, hatte nämlich anlässlich der Wiener Erstaufführung von Brahms’ Vierter konstatiert, dass eine Symphonie in dieser Tonart eine höchst außergewöhnliche Sache sei. Worauf Hugo Wolf, ganz auf Bruckners Seite, seine Feder spitzte und höhnte: Die Tonart sei denn auch das Einzige, was an diesem Werk bemerkenswert wäre.

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