Fr 28. April 2017

20:00 Gläserner Saal / Magna Auditorium, Musikverein

Hommage an Werner Pirchner

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Interpreten

Programm

Zyklus

Veranstalter

Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

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Bemerkungen

Keine Pause.

 

"... denn mehr als alles gibt es nicht!"

Hommage an Werner Pirchner

Der „Hommage an Werner Pirchner“, die Studierende der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien am 28. April 2017 im Musikverein gestalten, schicken die „Musikfreunde“ eine weitere Hommage voraus. Claus-Christian Schuster hat sie geschrieben: Erinnerungen an einen großen Freund.

Am Samstag, dem 11. August 2001, saß ich mit meinen Trio-Partnern Amiram Ganz und Martin Hornstein in dem uns als Künstlerzimmer zur Verfügung gestellten Raum des Schlosses Hartberg; in wenigen Minuten sollte unser Konzert im Rittersaal beginnen, in dem auf das „transzendente“ es-Moll-Trio Haydns („Jacob’s Dream“, Hob. XV:31) Werner Pirchners „Heimat?“ (PWV 29b) folgen sollte, bevor es mit Schuberts Opus 100 schließen würde. Die uns zugedachte Triofassung der „Heimat?“ hatten wir – damals noch mit Boris Kuschnir als Geiger – ziemlich genau neun Jahre zuvor im Tiroler Dörflein Obergurgl im Rahmen des damals noch ganz jungen, von Gerlinde Haid (1943–2012) initiierten „Alpentöne-Festivals“ uraufgeführt, und der Gedanke an Werners Idee, das Werk ausgerechnet in einem Ort spielen zu lassen, in dem das Fragezeichen des Titels auf den ersten Blick ganz unangebracht erscheinen musste, rührte und erheiterte mich jedes Mal, wenn ich daran dachte. Auch die für uns angefertigte Duofassung von „Shalom“ (PWV 30b) war damals aus der Taufe gehoben worden, und der virtuose Zyklus „Almweiss-Edelrausch und andere Master-Zwios“ (PWV 57), den Werner für die Solotrompeter des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich, Rudi Korp und Helmut Demmer, geschrieben hatte, war ebenfalls dort zum ersten Mal öffentlich erklungen.

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