Cancelled

05. 6月 2020

19:30 Großer Saal, Musikverein

Daniel Barenboim

Ludwig van Beethoven

フェスティバル

Musikverein Festival Wien 2020

 

ツィクルス

Jubiläumszyklus / 4

Jeunesse Abo 08 Klavierkonzerte

 

主催者

Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Jeunesse

サービス

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Remarks

Aufgrund der Verordnung des Magistrats der Stadt Wien betreffend die Maßnahmen gegen die Weiterverbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) wurde diese Veranstaltung ersatzlos abgesagt.

Due to the Ordinance of the Municipal Administration of Vienna regarding the measures to be taken to prevent the spread of the corona virus (SARS-CoV-2) this event had to be canceled.

 

Ein Leben mit Beethoven

Daniel Barenboim

Daniel Barenboim „Für mich war Beethoven immer einer der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste Komponist ...“ Seit mehr als sechs Jahrzehnten beschäftigt sich Daniel Barenboim mit Beethovens Klaviermusik. Bevor er im Musikverein alle Beethoven-Klaviersonaten spielt, sprach er mit Julia Spinola über sein Leben mit Beethoven. 

Mit erst 17 Jahren haben Sie in Tel Aviv Ihren ersten Zyklus sämtlicher Beethoven-Klaviersonaten öffentlich gespielt. Wie war der Weg dorthin?
Die erste Sonate, die ich aufgeführt habe, war die Sonate in G-Dur, op. 14/2. Ich war ungefähr zehn Jahre alt. Etwa vier Jahre darauf spielte ich mehrere Sonaten für das amerikanische Label Westminster ein: die „Pathétique“, die „Mondscheinsonate“, die „Appassionata“, die „Waldstein-Sonate“ und die „Hammerklaviersonate“. Heute verstehe ich, warum die Menschen damals erstaunt waren, dass ein so junger Pianist mit diesem Repertoire auftritt, aber damals war es ganz selbstverständlich für mich. Ich hatte das große Glück, einen hochintelligenten Vater zu haben, der auch mein Lehrer war. Er lehrte mich von Anfang an in und mit der Musik zu denken. Die meisten Pianisten besitzen schon eine gewisse Lebenserfahrung, wenn sie beginnen, öffentlich aufzutreten. Und diese Lebenserfahrung fließt dann in die Musik ein. Ich dagegen habe zuerst von der Musik, und ganz besonders von Beethoven, gelernt und anschließend versucht, die aus der Musik gewonnenen Erfahrungen in mein Leben einzubringen. Ich bin also den umgekehrten Weg gegangen. Aber für mich war er richtig. 

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